Bretagne: Natur pur auf der Insel Ouessant

Moin Welt,

gerade letzte Woche habe ich gemerkt, dass der letzte Rest von Urlaubsfeeling weg ist. Umso dringender wird es Zeit, die schöne Zeit nochmal Revue passieren zu lassen und Euch von unserem wunderschönen Tagesausflug auf die Insel Ouessant vor der bretonischen Küste zu berichten.

Vor der zerklüfteten Westküste Frankreichs gibt es unzählige Inseln und Inselchen, viele unbewohnt und auch einige größere, dazu gehört auch Ouessant, die man per Fähre in einer ungefähr 1-stündigen Überfahrt erreichen kann. Die Insel hat eine Fläche von ca. 16 Quadratkilometern und bietet damit ideale Bedingungen, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden.


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Erlesen: „Um es kurz zu machen“ von Meike Winnemuth

Liebe Frau Winnemuth (oder darf ich Meike sagen? Ich würde Dich ja so einschätzen, dass es ok ist),

normalerweise fange ich meine Posts ja immer mit „Moin Welt“ an – die darf auch gerne mitlesen, die Welt, aber heute möchte ich endlich mal loswerden, was ich Dir schon immer mal sagen wollte.

In meinem letzten Post zum Thema Lesen habe ich ja schon geschrieben, dass ich an chronischen Buchmangel leide und jetzt die Tage war es mal wieder soweit. Und da flattert mir doch tatsächlich Dein Buch als Rezensionsexemplar ins Haus. HACH! Was für eine Freude!

Eigentlich kennen wir uns nämlich schon ganz lange, obwohl Du das möglicherweise wahrscheinlich gar nicht weisst. Als Du nämlich in den 90ern bei der „amica“ Redakteurin warst – und ich als kleine Studentin genau in dem Verlag gejobbt habe – hatte ich natürlich deshalb immer die neuste Ausgabe dieser Zeitschrift und schon damals waren die Kolummnen und Artikel ein Highlight! Unvergessen, wie Du über den Besuch beim Schönheitschirurgen geschrieben hast. Oder die Kolumnen zusammen mit dem Typen da (weiß gar nicht mehr, wie der bloß hieß) – einmal aus Deiner weiblichen Sicht und zum selben Thema von ihm. Der Swingerclub! Das war echt großartig. Und dann hast Du auch noch in derselben Muckibude trainiert wie ich! Ich saß also auf dem Fahrrad hinter Dir, habe mich ständig gefragt „Ist sie das? Natürlich ist sie das“ und wie ich um Himmelswillen was absolut lässigcoolesgeistreiches sagen könnte, damit ich Dich kennenlernen kann. Hab mich natürlich nie getraut – nur aus der Ferne strampelnderweise angehimmelt.
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12von12

Moin Welt.12von12

Das ist so toll, wenn man am Montag frei hat. Da kann man prima Fotos machen für 12von12 .

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Frühstück. Wie immer Porridge, heute mit blutbadanrichtenden Granatapfelkernen

Zeitunglesen. Noch vom Wochenende übrig geblieben. Was für ein Luxus!

Zeitunglesen. Noch vom Wochenende übrig geblieben. Was für ein Luxus!

Termin in der Stadt. Schattenspiel in Suburbias S-Bahn-Station.

Termin in der Stadt. Schattenspiel in Suburbias S-Bahn-Station.

Diese Glitzersäulen finde ich toll. Dass die S-Bahnen (gefühlt) IMMER Verspätung haben, nicht.

Diese Glitzersäulen finde ich toll. Dass die S-Bahnen (gefühlt) IMMER Verspätung haben, nicht.

Ananas-Bananen-Orangen-Ingwer-Erdbeer-Brombeer-Himbeer-Maracuja-Saft. Oder wars Mango...

Ananas-Bananen-Orangen-Ingwer-Erdbeer-Brombeer-Himbeer-Maracuja-Saft. Oder wars Mango…

Einkaufen. Komischerweise habe ich nur gelbe oder grüne Dinge gekauft.

Einkaufen. Komischerweise habe ich nur gelbe oder grüne Dinge gekauft.

Einkaufen II. Diesmal Gartencenter

Einkaufen II. Diesmal Gartencenter

Der mußte mit

Der mußte mit

Mittagessen: Spätzle mit Lauch

Mittagessen: Spätzle mit Lauch

Bißchen Haushalt...

Bißchen Haushalt…

 

Highlight des Tages: Geburtstagskaffeeklatsch!

Highlight des Tages: Geburtstagskaffeeklatsch!

Bis die Tage

die fraumasulzke

Sommerlektüre – Buchempfehlungen

Es soll ja Leute geben, die haben ständig ungelesene Bücherstapel rumliegen und kommen nicht hinterher – was mir ehrlich gesagt, ein Rätsel ist. Ich habe IMMER zu wenig Lesestoff und leide an ständiger Buchverarmungsangst. Ok, es gibt 2 Ausnahmen, jeweils ca. 4-6 Wochen nach Geburtstag und Weihnachten, da habe ich genug Auswahl. Ehrlich gesagt gehöre ich auch zu den Leuten, die gerne mal 2 (oder auch mehr) Bücher gleichzeitig lesen und gern noch das eine oder andere Magazin nebenbei. Was ich eigentlich sagen will, ich lese immer. Nicht nur im Urlaub, da aber dann auch gerne mal ein Buch in 2 Tagen.
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Warum man an Leuchttürmen in der Bretagne nicht vorbei kommt

Moin Welt.

Ihr kennt bestimmt dieses berühmte Foto von dem Leuchtturm, der mitten im Meer steht und an dem sich rechts und links die RIESENwellen brechen? Das ist der Phare du four und auch wenn wir zum Glück auch keine Stürme während unseres Urlaubs erlebten, haben wir doch eine Idee bekommen, warum die Leuchttürme in der Bretagne allgegenwärtig sind und als Wahrzeichen des Landstrichs Finistère gelten. (Finistere leitet sich übrigens ab von Finis Terrae, lateinisch für Ende der Welt. Wenn man bedenkt, dass das nächste Land in Richtung Westen Amerika ist, verständlich oder?)

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Die bretonische Küste gilt nämlich (auch heute noch) mit ihren unzähligen Inseln, Felsklippen und unberechenbaren Meeresströmungen für die Schifffahrt als eine der gefährlichsten der Welt und ich habe jedes Mal, wenn ich auf das Meer geblickt habe – egal an welchem Punkt der Küste ich gerade war – , mindestens 3 Leuchttürme gesehen – mal direkt an der Küste, mal weit draussen im Meer (diese werden übrigens als „Enfers“ bezeichnet wurden, was soviel wie „Hölle“ bedeutet. Wenn man bedenkt, dass früher auf jedem Leuchtturm ein Leuchtturmwärter nötig war, kann man das durchaus nachvollziehen…Im Winter muss das furchtbar gewesen sein).

Das ist zwar nicht im Winter, aber neblig ist es hier trotzdem oft

Das ist zwar nicht im Winter, aber neblig ist es hier trotzdem oft

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Wie ich mal Trendscout wurde: Neuheiten von der Tendence

Moin Welt.
Kennt Ihr die Tendence? Das ist eine Design- und Lifestylemesse, auf der alle möglichen Neuheiten aus dem Bereich Accessoires, Design, Interieur, Genuss…etc. präsentiert werden. Wer mich kennt, weiß, dass ich sowas liebe! Ich kann stundenlang durch kleine Boutiquen stöbern und mich an ungewöhnlichen, schönen, liebevollen Dingen erfreuen. Gelegentlich auch kaufen…(ich gebs ja zu!).

Leider ist die Tendence aber eine reine Fachbesuchermesse und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. So habe ich mich also umso mehr über die Einladung der Messe Frankfurt gefreut und mich  auch gleich ganz motiviert für die Bloggerlounge und die Trendscout-Tour angemeldet, die von einigen Bloggerkollegen organisiert wurde.

Ein großes Dankeschön an Tobi und Claudia und auch an die Messe Frankfurt, die uns neben dem Raum auch noch kostenloses WLAN und kalte Getränke zur Verfügung gestellt hat.
Natürlich war auch Weihnachten ein großes Thema und es war mehr als einmal sehr absurd, bei Außentemperaturen von bis zu 38 Grad an adventlich und besinnlich dekorierten Messeständen vorbei zu schlendern.

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Urlaub in der Bretagne

Moin Welt.

Ein paar Dinge muss man wissen, wenn man in der Bretagne Urlaub machen möchte.

  1. Die Bretagne ist im äußersten Nordwesten Frankreichs, d.h. der Weg ist weit. Wir hatten von unserem Startpunkt aus noch über 1.000 km und das war für einen Tag doch recht viel. Zumal es voll auf den Straßen war und wir auch noch in diversen Staus standen.
  2. Die Franzosen sind weder nett noch herzlich. Eigentlich hat man permanent das Gefühl, man stört. Wenn man angesprochen wird und sein Schulfranzösisch rausgekramt hat und „je ne comprends pas“ o.Ä. antwortet, bekommt man in jedem Fall einen verächtlichen Blick und wenn man Glück hat, wird die Phrase nochmal in laut wiederholt. (Ok, wir wollen nicht verallgemeinern. Es gibt auch nette Franzosen, wir trafen auch einen.) Auch in Museen o.Ä. finden sich nur sehr selten englische Erläuterungen.
  3. An den Stränden, an denen wir waren, gibt es null touristische Infrastruktur. D.h. mal eben einen Kaffee holen oder ein Eis für die Kinder ist nicht. Es gab noch nicht mal einen Mülleimer. Trotzdem (oder gerade deswegen) haben wir es geliebt. Die Strände sind Natur pur und blitzsauber, es gab auch kaum angeschwemmten Müll (was wohl angeblich daran liegt, dass der Atlantik hier stürmisch ist und es viele Strömungen gibt. Dafür eine Menge Muscheln.
  4. Der Atlantik ist kristallklar und an sonnigen Tagen türkisgrün. Leider eisig kalt. Wir hatten wirklich heißes Wetter mit um die 30 Grad (was in diesen Breitengraden wohl einer kleinen Sensation gleich kam) und das Wasser hatte vielleicht 17 Grad. Außerdem hat der Atlantik Gezeiten und eine nicht zu verachtende Tide mit Höhenterschieden von bis zu 12 m, d.h. gelegentlich ist der Strand ein bißchen breiter 😉

Wenn einen das nicht abschreckt, dann erlebt man:

Atemberaubende, herzzerreißend schöne Landschaft


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Perlen des Alltags: was gestrickte Spültücher mit Design zu tun haben (?)

Moin Welt.

Da bin ich wieder, frisch aus dem Urlaub und wirklich gut erholt. Wir waren in der Bretagne, im Norden von Frankreich und hatten Bombenwetter, herzzerreißend schöne Landschaft und türkisblauben (aber eiskalten Atlantik). Wenn ich die gefühlt drölfzigtausend Fotos mal gesichtet habe, zeig ich sie Euch auch.

Heute erstmal ein Wort zu „Design“. Ich gebe ja zu, dass ich oft #Verpackungsopfer werde und auch ganz oft das berühmte „haben-wollen“ verspüre, wenn ich irgendwas Schickes sehe (wobei „schick“ eine Dose Sardinen sein kann oder auch ein neues Auto) einfach, weil mir das Design gefällt. Jetzt kann man natürlich darüber spekulieren, WARUM mir dieses spezielle Design gefällt, wahrscheinlich hat das durchaus mit geschicktem Marketing oder auch mit Sehgewohnheiten zu tun. Natürlich bilde ich mir ein, dass einen sehr eigenen, ganz unabhängigen Geschmack habe, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist das wohl bei den meisten Menschen eher nicht so.

Sehr oft ärgere ich mich hinterher aber, wenn ich (zu) viel Geld für etwas ausgegeben habe, was nur schön aussieht, aber nicht gut funktioniert/schmeckt. Deshalb finde ich, dass gutes Design in erster Linie gut funktionieren muss. Sogenannte Designklassiker halten über Jahre, tw. Jahrzehnte und kommen nie aus der Mode. Wenn es dann auch noch gut aussieht, umso besser.

Jetzt habe ich weit ausgeholt, um zu meinem eigentlichen Thema, meinen gestrickten Wischtüchern zu kommen. Auch die habe ich vor einiger Zeit in einem sog. Tüddelkram-Lädchen gesehen und fand sie wahnsinnig stylish für so ein schnödes Produkt. Natürlich von einem dänischen Design-Label (ich sag ja nur SKANDINAVIER!). Da ich nun rechte Maschen beim Stricken gerade so noch hinbekomme, habe ich mir gedacht, bevor du hier (unverhältnismäßig) viel Geld ausgibst, strickst Du selbst welche und probierst erstmal aus, wie das so geht damit. Wenn ich nämlich eins eklig finde, dann sind das immer feuchte, muffig riechende Wischtücher. Da ich noch Baumwollgarn da hatte, habe ich also losgelegt und naturgemäß ging das recht schnell.

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Shibori – Färben auf klassisch japanische Art mit Indigo

Moin Welt.

Ich liebe es ja, neue Dinge zu lernen. Zumal, wenn es irgendetwas ist, was ich mit meinen Händen machen kann. Wahrscheinlich hat das mit irgendwelchen neuronalen Verknüpfungen zu tun, aber eigentlich macht es einfach nur Spaß. Jedenfalls habe ich mich total gefreut, als neulich eine Einladung von Christiane aka rennadeluxe kam, bei ihr die klassische Färbemethode „Shibori“ kennenzulernen und auszuprobieren. Natürlich hatte ich die im wunderschön grafischen Stil in blau-weiß gehaltenen Muster schon vorher gesehen und war ziemlich neugierig darauf, mit welchen hochkomplizierten Falttechniken man das so toll hinbekommt.
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Officelunch – Salat im Glas nach Rezept von Gianna

Moin Welt.

Ich weiß immer nicht so richtig, ob ich froh sein soll oder nicht, dass es bei uns im Büro keine Kantine gibt. Einerseits ist es ja praktisch, wenn man sich ums Essen nicht so viele Gedanken machen muss und immer was vorgesetzt bekommt – andererseits bestechen die allermeisten Kantinen nicht mit frischem, leckerem, gesunden Essen.

Fenchel ist hübsch, finde ich

Fenchel ist hübsch, finde ich

Genau genommen habe ich in meinem bisherigen Berufsleben nur einmal so eine Kantine erlebt, nämlich die legendäre, mit Design-Preisen überhäufte Kantine des Spiegel-Verlags – die sah nicht nur toll aus, sondern man bekam sein wirklich gutes, günstiges Essen auch noch von netten Damen an den Tisch serviert. Übrigens kann man sich die Einrichtung der Kantine im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg ansehen.

Ich muss mir also Gedanken um mein Mittagessen machen, wenn ich nicht ständig Döner essen will (und das will ich NICHT). Gerne schielt man auch bei den Kollegen auf den Teller und neulich hatte meine Kollegin Gianna einen tollen Salat, den ich super finde und den ich schon einige Male nachgemacht habe.
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