Merle-Perlen des Alltags: ABCFee

Moin Welt.

Bei Fees im Blog *klick gibt es in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu bestimmten Buchstaben des Alphabets und als ich ihren Beitrag über ihren nicht-alltäglichen Namen gelesen habe, dachte ich mir, das ist ein Superthema für meine Perlen des Alltags. Bei mir ist das nämlich irgendwie alles so ähnlich und doch ganz anders als bei Fee.

Soweit ich weiß, habe ich den Namen Merle bekommen, weil meine Eltern ein Faible für nordische Namen hatten (meine Geschwister haben jedenfalls auch nordische Vornamen) und weil man ihn schlecht abkürzen kann. Ich habe auch keine Zweit- oder Drittnamen. Leider – als Kind fand ich das immer total spannend, wenn die Freundin, die man eigentlich nur als „Tanja“ oder „Susanne“ kannte, auf einmal offenbarte, dass sie noch „Jolante Elisabeth“ oder „Bärbel Sophie“ heisst. Nach der Omma,  alten Erbtanten oder einfach so. Das war immer so eine Mischung aus Neid (die hat mehr Namen als ich) und Gänsehaut (wenn der coole Typ aus der 10a rausfindet, dass jemand „Bärbel“ heisst, hast du doch bis in alle Ewigkeit bei dem verloren). Natürlich musste man SCHWÖREN, dass NIENIENIE jemanden zu verraten. Vor allem dem coolen Typ aus der 10a nicht.
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12von12 im Februar

Moin Welt.

Wie schön, wenn der 12. auf einen Sonntag fällt und man ständig denkt, heute könnte ich mal wieder bei 12von12 mitmachen, heute ist doch Sonntag. Da habe ich doch Zeit. Und dann denkt man das noch 3-4 mal und zack ist es fast dunkel und man hat erst 3 Bilder gemacht.

Jedenfalls fing der Tag schonmal super an mit Zeitunglesen. So doof ich die FAZ in der Woche finde, so gern lese ich sie übrigens am Sonntag:


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ErLESEN Bücher im Februar: Meine geniale Freundin von Elena Ferrante

Moin Welt.

Auf dieses Buch, das ich zu Weihnachten (übrigens gleich 2x) bekommen habe, habe ich mich schon im Vorfeld sehr gefreut –  ich hatte schon einiges davon gehört und war sehr gespannt. Mittlerweile bin ich zu meiner normalen Lesefrequenz zurückgekehrt und kann in den letzten 4 Wochen „nur“ auf dieses Buch zurückblicken.

Und seit langer Zeit mal wieder ein Buch, bei dem man richtig traurig ist, wenn es zu Ende ist. Zum Glück werden noch 3 weitere Bände folgen.

Worum geht es? Es geht um Lila und Elena, die im Neapel der 50iger Jahre aufwachsen und beste Freundinnen sind. Die Umgebung ist ärmlich, trotzdem versuchen beide ihren Weg zu machen: Elena erkämpft sich mit Fleiß und guten Noten den Weg aufs Gymnasium und Lila, die Hochbegabte, der scheinbar alles zufällt, die aber mit ihrem schwierigen und unangepassten Charakter den aussichtslosen Kampf gegen ihre Familie nur verlieren kann. So heiratet sie schon mit 16, um ausbrechen zu können und damit endet das Buch.
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Paperworld 2017: Trends und News

Moin Welt.

Auf der paperworld kann man als papier-affiner Mensch so richtig schwelgen. Ich war heilfroh, dass ich nichts kaufen konnte, denn als bekennende Postkarten- und Notizbuchsüchtige schwebt man auf dieser Messe im 7. Himmel. Auch hier gibt es eine Trendshow:

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Creativeworld 2017: Trends und News aus dem DIY-Bereich

Moin Welt.

Einer der unbestreitbaren Vorteile des Bloggerlebens ist, dass man an Messen teilnehmen kann, die sonst nur Fachbesuchern vorbehalten sind. So war ich also letztes Wochenende auf den Messen creativeworld und paperworld unterwegs, um mich über neue Trends zu informieren, zu netzwerken und natürlich neue Ideen für Euch mitzubringen.

Diese Messen sind vergleichsweise klein (jeweils „nur“ 2 Hallen – ganz im Gegensatz zur riesigen Buchmesse), trotzdem war ich 2 Tage unterwegs und habe nicht alles sehen können. Hier kommen meine ganz persönlichen DIY-Trends fürs nächste Jahr für Euch:
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KochBAR: Bento-Box

Moin Welt.

Wahrscheinlich bin ich hoffnungslos out und „man“ hat in Foodie-Kreisen schonwieder längst anderen heißen Scheiß, aber ich habe Bento entdeckt! Kennt Ihr sicher schon, oder? (Ich kannte das Wort übrigens nur vom Sushi, wo Bento soviel heißt, dass man ein Rundum-Sorglos-Sushi, serviert in so etwas wie einer Schublade bekommt). Also, was ist eigentlich genau Bento? Im Grunde genommen heisst es nur Lunchbox. Und was ist jetzt anders als an einer normalen Stullendose? Da Bento ja aus Japan kommt, hat alles einen Sinn, ist kunstvoll arrangiert und ist sehr durchdacht. Der Trick ist, dass man möglichst viele unterschiedliche Speisen wie möglich in eine Box bekommt, die sich im Geschmack, in der Zubereitungsart und in der Farbe unterscheidet. Ganz wichtig ist natürlich die Optik!

Und es ist nicht nur in Japan bekannt, dass man – je vielfarbiger das Essen (und ich spreche jetzt nicht von Schlumpfblau) – auch viele unterschiedliche Vitamine und Nährstoffe zu sich nimmt.
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Perlen des Alltags: die Sicht der Dinge

Moin Welt.

Es ist jetzt schon 2x in meinem Freundeskreis passiert, dass vermeintlich freundliche Microsoft-Mitarbeiter mit stark indisch eingefärbtem Englisch anriefen und auf angebliche Sicherheitslücken auf dem PC hinwiesen. Hier ist ein Wort der Warnung angebracht! Sollte so jemand bei Euch anrufen: sofort wieder auflegen und keine irgendwie gearteten Codes oder Passwörter herausgeben! Kein Microsoft-Mitarbeiter ruft einfach so bei euch an und verlangt persönliche Daten!!!

Beiden bekannten Personen ist es so ergangen, dass diese im übrigen sehr freundlichen Menschen ihnen dermaßen Angst bezüglich der Sicherheit der Daten auf dem PC gemacht haben, dass sie ihnen – fragt mich nicht wie, aber es geht – erlaubt haben, von extern auf den PC zuzugreifen und um ein Haar auch noch die Kreditkartennummern gegeben, um angeblich dringend erforderliche Sicherheits-Updates zu kaufen und zu installieren. Gottseidank haben beide das dann doch nicht gemacht, aber beide haben gesagt, dass sie wirklich kurz davor waren. Wohlgemerkt, es geht hier um aufgeklärte, gebildete, gut englisch sprechende Akademiker, die nicht mehr 20 sind und nicht um Omma Plüsch! Die WUSSTEN das, daß man am Telefon keine Daten und Passwörter verrät. Und trotzdem konnten beide von diesen Leuten so eingewickelt werden, dass sie um ein Haar einen großen Fehler gemacht hätten. Beide haben gesagt, ihnen wurde so Angst um ihre Daten und Fotos gemacht, dass sie regelrecht panisch wurden.

Worauf ich eigentlich hinaus will: mich rührt das sehr. Irgendwie sagt dieses „Reinfallen“ auf diese kriminellen Leute etwas ganz ganz Positives über diejenigen aus, finde ich. Sie sind einfach zu nett, um zu glauben, dass es so böse Leute gibt!
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Erlesen: Bücher im Januar

Moin Welt.

Ich bin ja immer ganz verwundert, wenn ich so auf den sozialen Medienkanälen von sogenannten „SUB“ (=Stapel ungelesener Bücher) lese. Da ist die Rede von „Ich komme nicht hinterher“ „Hilfe, mein SUB ist schonwieder höher geworden“ usw. Das verstehe ich ja irgendwie so gar nicht. Ich finde das sehr beruhigend, wenn ich überhaupt einen SUB hier rumliegen habe und gerade jetzt im Januar (aka nach Weihnachten) habe ich endlich AUCH mal einen SUB!

Zwischen den Jahren hatte ich frei, und da ich wie alle anderen auch krankheitsbedingt herumlag, hatte ich viel Zeit zum Lesen.

Was gab es also: Weiterlesen

Schonwieder in Feierlaune?

Moin Welt.

Na wie sieht es aus – könnt Ihr schon wieder? Ich habe letztens das wunderschöne Buch „Feierlaune“ von Holly Becker und Leslie Schewring vom DVA-Verlag zu Rezensionszwecken bekommen und fand das so inspirirend, dass ich direkt Lust auf eine kleine Feier bekommen habe. Das war zwar noch vor Weihnachten, aber mein Motto „Mädchen-Bastel-Party“ hatte nicht zwingend was mit Advent zu tun, finde ich (Basteln geht immer).

Hier seht ihr ein paar ausgewählte Seiten aus dem Buch:

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2016: Das war’s oder Hallo 2017

Moin Welt.

Ich bin ja überhaupt kein Fan von guten Vorsätzen zum Jahresanfang – mich nerven diese Leute, die theatralisch um 23.59 Uhr am Silvesterabend ihre „letzte“ Zigarette rauchen und um 0:15 Uhr schon betrunken die nächste…die ersten drei Wochen im Januar kann man nirgendwo sporteln gehen, weil es überall knallvoll ist…Naja und so weiter. Was ich allerdings gern mag, sind Rückblicke und auch wenn alle 2016 total schrecklich fanden, war es für mich eigentlich ein ganz normales Jahr (wobei ich dieses Argument, wir müssten uns daran gewöhnen, dass wir in einem Alter sind, wo unsere Idole nun mal sterben, auch nicht so ganz nachvollziehen kann. Die müssen ja nicht alle mit 50 und nicht alle auf einmal sterben. Oder?).
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