Wenn man sich in Smaland aufhält, kommt man um die vielen vielen Glasbläsereien nicht herum. Das ist wohl historisch bedingt (der karge Felsboden gab nicht genug her für Landwirtschaft, bestand aber zum großen Teil aus Quarz oder was man sonst so zur Glasherstellung braucht). So haben die Schweden aus der Not eine Tugend gemacht und stellen bis heute im sog. Glasriket (Glasreich) Glas in allen Formen und Farben her. Einige Glasbläsereien sind auch zum Zugucken geöffnet und ich formuliere das absichtlich mal so, weil es nicht so ist, dass es Führungen gibt und man hinter abgesperrten Bereichen den netten Schweden beim Glasbasteln zugucken darf, sondern da wird in großer Hitze hart gearbeitet und man läuft zwischen rotglühendem „Höllenloch“ und Flammenwerfern und nadelscharfem Abfall einfach so rum.

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Dabei ist eine wahre Freude, diesen Männern (Frauen gab es, glaub ich, nur eine einzige), bei der Arbeit zuzusehen – hätte ich stundenlang machen können. Das ging so unaufgeregt Hand in Hand, ganz ruhig und dabei trotzdem effektiv.

Natürlich kann man hinterher noch Glas und sonstigen Schnullikram einkaufen und in der Glasbläserei, in der wir waren (Kosta), gab es noch diverse Galerien, Outlets und ein geschmackvolles Selbstbedienungsrestaurant (selbst die sind in Schweden hübsch).

IMG_1026Und wenn man genug Geld ausgegeben, dann hofft man, daß das Wetter wieder besser ist und fährt ein paar Kilometer weiter in den Elchpark, wo man Karl-Gustav und Silvia, das Elchpaar besuchen kann.

Dies ist Karl-Gustav. Er wurde ob seiner imposanten "Krone" deutlich öfter fotografiert als seine Gattin...

Dies ist Karl-Gustav. Er wurde ob seiner imposanten „Krone“ deutlich öfter fotografiert als seine Gattin…

Bis die Tage

Frau Masulzke