Singen macht glücklich

Neulich Abend, während der Chorprobe, gab es so einen bestimmten, relativ seltenen Moment, wo ich gedacht habe, ja, diese ganzen Studien, von denen man immer wieder liest, dass Singen so gesund ist und so weiter, die haben Recht.

Die Arbeit an einem neuen Stück beginnt ja erst einmal in den Registern (also Stimmlagen, d.h. die Bass-Stimmen üben Ihre Linie, die Tenöre, die Alte und die Soprane einzeln). Dann werden zwei oder mehr Stimmen zusammengeführt und immer weiter gefeilt an der Intonation oder am Text oder am Atmen oder an was auch immer – unser Dirigent ist da recht detailversessen…Irgendwann dürfen wir dann mal alle zusammen singen, anfangs meist nur ein paar Takte, weil irgendwer den Einsatz verpennt hat…falsch singt oder statt englisch “th“ ein zu deutsches „ssss“…

Aber irgendwann gibt es dann diesen magischen Moment – wenn einfach alles stimmt: Alle Stimmen singen ihre Linie, aber trotzdem fügt sich das Ganze zu einem harmonischen Ganzen, der Rhythmus stimmt und die Crescendi und Descrescendi klappen, man sieht in das konzentrierte Gesicht vom Dirigenten und er muss nur mit der Augenbraue zucken und 40 Leute reagieren…das ist magisch. Das ist MUSIK! Und wenn man da selbst dran beteiligt ist, dann ist das Glückshormon pur.

Und dann sind – zumindest für den Moment erstmal alle Sorgen und aller Stress weg – und die Konzentration auf die Musik macht den Kopf einfach frei.

Also ich kann nur jedem empfehlen: Singen!

Hier habe ich einen interessanten Artikel dazu gesehen Klick

Ich wünsche Euch ein entspanntes Wochenende,

beste Grüße

fraumasulzke

2 Kommentare

  1. Wie wahr!!! Liebe Grüße von Doris

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