Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe – Orte in Hamburg

Auf die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe wollte ich schon lange mal und bei meinem jetzigen Besuch in Hamburg hat es endlich mal geklappt. So richtig viel wusste ich nicht darüber, nur dass alle es ganz toll fanden.

Da ich jetzt da war, kann ich es euch auch verraten ;o): Bis 1962 war auf der Elbinsel Kaltehofe ein Wasserwerk, das aus Elb- Trinkwasser gemacht hat und neben den ehemaligen Sandfiltrationsbecken und deren Schieberhäuschen auch ein Museum beherbergt, das verschiedene Ausstellungen im Programm hat.

So bin ich dann mit der S-Bahn bis Tiefstack gefahren und stand Anfang Januar mutterseelenallein auf dem Bahnhof gegenüber eines der größten Kraftwerke Hamburgs. Noch nie da gewesen und nix ausgeschildert. Gottseidank gibts ja das Smartphone und so hab ich von google maps leiten lassen – ohne wäre ich echt aufgeschmissen gewesen, zumal der Weg nämlich ganzschön weit war…man läuft erst einmal um besagtes Kraftwerk herum und landet dann an der Elbe, der man bestimmt 2 km folgt, vorbei an kleinen Werften und Hamburger Industrie-Schmuddel-Romantik-Backstein. Dann quert man die Elbe

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ganzschön viel Ebbe hier

ganzschön viel Ebbe hier

und als erstes sieht man dieses entzückende Schild:

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Ob hier beim Paddeln nur Platt geschnackt wird?

Bis man dann am Museum angekommen ist, läuft man sicher nochmal 15 Minuten. Aber wenn man oben auf dem Deich läuft, sieht man in der Ferne die Containerschiffe und in der Nähe durchaus auch mal einen Fischreiher.

IMG_1924Bei Museum angekommen, kann man sich in absolut sehenswert gestalteten Räumen eine Ausstellung über die Geschichte der Wasserversorgung Hamburgs ansehen und in der Atmosphäre einer Bildhauerwerkstatt etwas über die Geschichte von Hamburgs schönste Brunnen und Waserspiele erfahren. Die Ausstellung an sich fand ich eigentlich ganz schön, aber was wirklich erwähnenswert ist, sind die tollen Räume – in denen ich – sicherlich der unpopulären Besuchszeit Anfang Januar geschuldet war – allein herumgelaufen bin.

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Dies ist NICHT Raumschiff Enterprise

Dies ist NICHT Raumschiff Enterprise

Wenn man auf das Außengelände geht, gibt es einen angelegten Park mit der einen oder anderen wasserbezogenen Kinderbespaßung und in den alten Wasserfiltrationsbecken Biotope oder Raritäten aus der Tierwelt zu bestaunen.

Im Hintergrund besagtes Kraftwerk

Im Hintergrund besagtes Kraftwerk

Schieberhäuschen am Rande der Wasserbecken

Schieberhäuschen am Rande der Wasserbecken

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Und zum Abschluß kann man im liebevoll eingerichteten Café noch eine Kleinigkeit essen oder trinken.

IMG_1949Im Sommer gibt es auch eine große Kuchenauswahl und man kann draussen sitzen. Leider war es ziemlich ungeheizt, so daß ich meinen Kaffee schnell getrunken habe und so ganz allein war es auf Dauer doch irgendwie komisch, wenn der Angestellte einen so belauert und so bin ich dann wieder zurück zur S-Bahn gelaufen. Diesmal bin ich Rothenburgsort eingestiegen und das war deutlich näher. Wenn man also nicht ganz so weit laufen will, sollte man das auch so machen oder mit dem (Miet-)Fahrrad fahren.

Allen Hamburgern, die noch nicht da waren, kann ich es nur empfehlen und bei einem Besuch in Hamburg kann man es durchaus mit einplanen – allerdings vielleicht doch eher im Frühling oder Sommer.

Bis die Tage

fraumasulzke

4 Kommentare

  1. Toll da, nä?! Aber Du hast wahrscheinlich Recht, dass es im Sommer noch ein bisschen schöner ist. Wir waren letzten Mai dort (der ging durchaus als Sommer durch und überall auf dem Deich haben Leute gepicknickt). Falls Du gucken magst: https://indernaehebleiben.wordpress.com/2014/05/01/wasser-kunst-inseln/ Ahoi, Steffi

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