Besuch in Astrid Lindgrens Welt, Smaland

Heute nehme ich Euch nochmal mit nach Schweden, wo wir unseren letzten Sommerurlaub verbracht haben. Der Besuch in Vimmerby und in Astrid Lindgrens Welt war dabei natürlich gesetzt. Erstens Ehrensache als glühende Astrid-Lindgren-Verehrerin und zweitens steht der kleine Herr Masulzke (leider) total auf Spass-Parks. Dass er sich bei diesem Park gründlich verrechnet hatte, hatte ich ja schon vermutet, aber er hatte dann auch trotzdem seinen Spass, auch ohne Mega-Achterbahnen und Super-Donner-Karussells usw.

Dieser Park ist nämlich typisch schwedisch, d.h. alles ist ganz klitzeklein, geschmackvoll, nett und einfach schön für Kinder.

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Am Eingang wird man von den 2 lustigen Polizisten aus Pippi Langstrumpf begrüsst, kann sich einen Bollerwagen leihen und den Park erkunden, z.B. sich die nachempfundenen Szenarien aus den Büchern anschauen: es gibt eine Mattisburg für die Ronja-Räubertochter-Fans,

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eine Villa Kunterbunt

Bullerbü,

natürlich Michels Lönneberga,

UrlaubSchweden_2014-08-26_1149_1040288usw. usw. Leider war das Heckenrosental von den Brüdern Löwenherz geschlossen (das ist nämlich mein Lieblingsbuch von Astrid Lindgen). Zu bestimmten Zeiten werden dann kleine Szenen aus den Büchern von Schauspielern nachgespielt und zwar wirklich ganz entzückend mit viel Liebe zum Detail, großer Spielfreude und viel Singen. Das ganze zwar auf schwedisch, das stört aber keinen großen Geist, weil man die Sachen sowieso kennt. Wir haben uns Ronja, Michel in der Suppenschüssel und Pippi im Zirkus angeschaut. Danach dürfen dann alle in den Kulissen rumlaufen, spielen und den Schauspielern (also natürlich Pippi, Ronja, Michel usw.) Hallo sagen.

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Zwischendrin gibt es diverse Spielplätze, kleine nette Cafés oder Godis-Butiken (Bonsche-Laden)

UrlaubSchweden_2014-08-26_1025_1040229UrlaubSchweden_2014-08-26_1041_1040246und am allerbesten: den längsten Nicht-den-Boden-berühren-Parcours von ganz Schweden. Der macht übrigens auch Erwachsenen Spass :o)

Man kann überall Picknick machen, was ich empfehlen würde. Wir waren in einem der Restaurants essen (teuer und mittelmässig und kaum Auswahl für Vegetarier). Natürlich gibt es auch eine Menge Einkaufsmöglichkeiten für diverse Souvenirs, die alle (typisch schwedisch) sehr geschmackvoll, pädagogisch wertvoll und teuer sind.

Fazit: Ich schätze mal, mit Kindern kleiner als 10 Jahren, hat man auf jeden Fall Spaß im Astrid-Lindgren-Land. Danach könnte es evtl. „uncool“ werden. Ich fand es entzückend und mir hat es total viel Spaß gemacht. Der Eintritt ist in der Hauptsaison mit 380 SEK für Erwachsene und 270 SEK für Kinder ziemlich hoch, aber Schweden ist generell etwas teurer und ich finde, es lohnt sich.

Hier könnt Ihr Euch selber mal umschauen klick

HIer liegt übrigens heute Schnee. SCHNEE! Ich bin etwas beleidigt deswegen.

Trotzdem beste Grüße

Merle

6 Kommentare

  1. Ist Astrid Lindgrens Welt vielleicht ein bisschen so das für Mütter, was Eisenbahnen für Väter sind? Könnte das sein?

  2. Wir waren vor 3 Jahren da. Uns hat es auch richtig gut gefallen. Beeindruckt waren wir von den Kinderwagen-Karawanen, die vor jeder Bühnenshow völlig entspannt draussen abgestellt wurden. Schweden vertrauen einander, was ich sehr schön fand!

  3. Dort fing mein Leben in Schweden an! Dort habe ich schwedisch gelernt.
    Vielen Dank fuer die Bilder und einen kleinen Blick in die Vergangenheit 🙂

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