Von Kindern und Radfahren. Oder motzmotzmotzmotz.

Moin Welt.

aus gegebenen Anlass habe ich heute mal obiges Thema gewählt.

Da wir nämlich ganz gern mal am Wochenende Fahrrad fahren oder Wandern gehen und heute ein perfekter Tag dafür war – nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht soviel Wind, wollten wir also los. Aber die Rechnung hatten wir ohne ein bestimmtes Kind gemacht, dessen Namen ich versprochen habe, nicht weiter zu erwähnen. Also mal jetzt so im Folgenden ganz allgemein gesprochen.

Bevor wir nämlich loskonnten, mussten wir – ich sag jetzt mal X – nämlich erst unter Androhung schlimmster Strafen dazu zwingen mitzukommen. Er ist jetzt in einem Alter, in dem er gut mal 1 oder 2 Stunden allein zuhause bleiben kann, aber nicht einen ganzen Tag und so musste er mit. Bei der ersten Steigung hatte er einen Tobsuchtsanfall und da wir das geflissentlich ignorierten, hat er sich irgendwann in sein Schicksal gefügt und ist weitergefahren. Nicht ohne permanent zu motzen: wenn es bergauf ging sowieso, wenn es bergab ging, aber Schotter unter der Reifen, über den Wind, die Sonne, ich hab was im Auuuuuuuuge, mein Fuß tut weeeeeeeh…egal.

Ich hatte mir aber fest vorgenommen, mir die Laune an diesem wunderschönen Frühlingstag nicht verderben zu lassen und habe das mehr oder weniger ignoriert. Und beim Ignorieren habe ich darüber nachgedacht, dass es mit dem Fahrradfahren und den Kindern schon irgendwie immer schwierig war. Im ersten Lebensjahr kann man sowieso nicht mit ihnen fahren, weil sie noch viel zu klein sind und man eh andere Probleme als Fahrradtouren als Freizeitbeschäftigung hat. Sowie sie dann sitzen können, kann man sie ja in den Kindersitz auf den Gepäckträger setzen. Problem: Kindersitz wiegt gefühlt 3 Tonnen plus Kind…Dann irgendwann fangen sie an, Laufrad zu fahren und man muss entweder hinterher rennen oder hinterher schreien: Aaaaaaaachtung, Straaaaaaaaaaaaße…

Wenn dann allerdings Pedale an das Rad drankommen, können sie auf einmal gar nicht mehr fahren. Was vorher mit dem Laufrad in aberwitziger Geschwindigkeit ging – auf einmal geht es gar nicht mehr. Aber naja. Irgendwann lernen sie es doch, haben aber naturgemäß ein winzigkleines Fahrrad, d.h. mehr als 1,5 km am Stück schaffen sie nicht. Einmal um die Siedlung zum Spielplatz – super Ausflug…

Und wenn sie dann endlich endlich groß und alt genug sind, um ordentliche Touren mitzumachen, dann wird gemotzt…s.o. Bis ich irgendwann gesagt habe, ich räche mich und blogge darüber. Natürlich rein anonym. Ohne Namen zu nennen. Isklar nä :o)

romikamasulzke-Fahrradtour 2Im Vertrauen: es war natürlich trotzdem ganz schön.

Bis die Tage

diefraumasulzke

5 Kommentare

  1. HaHaha. Ich fühle mit. Wie es sich gehört, natürlich mit Euch beiden. Könnte es vielleicht helfen, einen Freund oder eine Freundin von X mitzunehmen?

  2. hahah! hab gerade so lachen müssen! (und auch mitfühlen). bis vor einiger Zeit war ich nämlich selber die Motzerin (vielleicht sollte ich meine Mama mal fragen, einen Gastbeitrag dazu zu schreiben) und jetzt muss ich manchmal die Gastkinder an den Haare mitziehen!
    Schönen Sonntag noch:-)

  3. Wir sind mit unseren Kindern konsequent ganz früh und viel Rad gefahren. Unser Freundeskreis machte das ebenso. Im Ergebnis haben wir heute die tollsten Erinnerungen an super Fahrradausflüge. Toi, toi, toi dafür, dass nach dem Motzen der Spaß kommt.

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