Rheinsteigwanderung: von Bad Honnef nach Königswinter

Moin Welt.

Neulich war es denn mal wieder soweit. Der kleine Herr Masulzke weilt bei Oma und der große Herr Masulzke und ich wollten mal wieder wandern. Da ja bei uns quasi vor der Tür, bietet sich der Rheinsteig dafür an. Der geht ja von Bonn bis Wiesbaden (oder umgekehrt) immer am Rhein entlang, Problem 1 war nur, dass wir die Wege rund um Wiesbaden schon gelaufen sind und Problem 2 das Wetter (es waren mal wieder Temperaturen jenseits der 30 Grad angekündigt – und solche Hardcore-Wanderer sind wir nicht).

Da kam es uns ganz zupass, dass wir am Abend in Bonn eingeladen waren, so konnten wir also tagsüber eine kleinere Etappe laufen und abends nett zu unserer Einladung gehen. Und übernachtet haben wir dann im Hotel.

So sind wir also morgens mit der Bahn nach Bad Honnef gefahren (ca. ½ Stunde vom Hauptbahnhof) und dann ca. 3 km durch den Ort und den Wald quasi als Zuweg zum Rheinsteig. Bad Honneff ist sehr sehr beschaulich. Man hatte den Eindruck, der Ort war noch nicht so ganz aufgewacht, aber wir wollten ja auch in die Natur.


Und als wir dann erstmal im Wald waren, ging der Weg auch eigentlich die ganze Zeit so weiter.

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Da sieht man schon das Ziel: den Drachenfels

Da sieht man schon das Ziel: den Drachenfels

Das war sehr erholsam für die Augen…und die Ohren – aber nicht für die Beine, es ging nämlich die ganze Zeit steil bergauf.

Wichtigstes Wanderutensil bei über 30 Grad!

Wichtigstes Wanderutensil bei über 30 Grad!

romikamasulzke-Rheinsteig2015 (31)Das ist für so untrainierte Bürofuzzies wie mich ganzschön anstrengend – zumal es minütlich heisser wurde. Irgendwann waren wir dann oben (keine Ahnung, WO oben) und direkt ging der Weg wieder steil runter, bis wir an einem Friedhof landeten, an dem Konrad Adenauer begraben liegt. Ich glaube, das war schon Königswinter.

romikamasulzke-Rheinsteig2015 (6)romikamasulzke-Rheinsteig2015 (9)Und dann kam wieder ein steiler Aufstieg zum Drachenfels. Schöner Ausblick über den Rhein.

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Ziel erreicht

Ziel erreicht

Und wieder runter nach Königswinter.

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Das GPS von Herrn Masulzke sagte nachher 14 km und 650 Höhenmeter. 14 km Wandern hört sich gar nicht so viel an, aber durch die steilen Auf- und Abstiege war ich ganzschön geschlaucht. Zumal wir in der Hitze auch nicht genug getrunken hatten (muss man halt alles schleppen). Insgesamt hat mir diese Etappe nicht so gut gefallen, man läuft zwar schön durch den Wald, aber vom Rhein sieht man eigentlich gar nix (was schade ist).

Bis die Tage

diefraumasulzke

5 Kommentare

  1. Wow, 14km bei 30 Grad ist doch ganz ordentlich! Und den Bildern nach zu urteilen, hat sich der beschwerliche Weg gelohnt.

  2. Tolle Bilder und schöne Gegend ! Danke für den schönen Bericht. LG Stefanie

  3. Der Weg ist quasi eine Metapher auf das Leben selbst. Man muss sich entscheiden: Unter Bäumen laufen oder den Rhein sehen. Beides geht mal wieder nicht. Und das ist irgendwie mit fast allem so, finde ich.

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