HölleHölleHölle…Höllentalklamm

Moin Welt.

Letzens waren wir noch im Urlaub. Und zwar in Oberbayern. Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn 🙂

Jo.

Und was macht man so in Oberbayern, fragt Ihr Euch vielleicht. Man geht wandern.


Nun ist das mit einem kleinen großen, fast 11-jährigen, Herrn Masulzke nicht so einfach, wie man vielleicht annehmen möchte. Jeder Kilometer musste hart verhandelt werden und während des Wanderns haben wir auch zu so (unlauteren?) Tricks gegriffen wie: „Für jede Stunde, die Du NICHT motzt, darfst du heute 10 Min. länger an den Nintendo“. (Über so Bestechungsversuche wie Eis kann er nur noch müde lächeln). Irgendwann gehen die pädagogisch wertvollen Verhandlungsgrundlagen mal aus und auch wir sind nur Menschen…

fraumasulzke-Höllentalklamm (2)

Du bist echt prima gewandert, Herr Masulzke jun.!

Irgendwie haben wir uns aber doch immer geeinigt und tolle Naturerlebnisse gehabt. Meistens haben wir es so gehandhabt, dass wir mit der Seilbahn oder Sessellift irgendwo auf den Berg raufgefahren sind und dann wieder runtergelaufen. Das ist zwar nicht so anstrengend für die Kondition, aber geht auch ganzschön auf die Knochen, speziell auf die Knie.

fraumasulzke-Höllentalklamm (3)

An diesem Tag war es auch so, der erste Teil der Wanderung ziemlich steil bergab ging durch Geröll- und Gesteinshalden, teilweise mit Seilsicherung – mir persönlich schon fast zu viel Geklettere. Zumal es rechts dann doch wirklich TIEF runter ging.

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Hier sieht man, wie wir uns an dem Seil links festhalten, um rechts nicht abzustürzen…

Irgendwann sind wir dann aber doch glücklich und wohlbehalten an der Höllentalangerhütte angelangt

fraumasulzke-Höllentalklamm (8)

und haben da erstmal Pause gemacht, bevor es weiter den Berg runter ging zur Höllentalklamm. Und meine Güte – das ist vielleicht ein Naturschauspiel!

Wikipedia meint zur Höllentalklamm:

Beginnend an der Höllentalklamm-Eingangshütte erstreckt sich der Weg über gut 700 m durch die imposante Klamm. Seit dem Jahr 2011 besteht hier zudem die Möglichkeit, im Höllentalklamm-Museum die Geschichte der Schlucht näher zu erfahren. Ab der Eingangshütte hat man unter großem Aufwand einen sicheren Weg geschaffen, der zu großen Teilen durch in den Fels geschlagene Tunnel von etwa 1 m Breite und maximal 2 m Höhe führt. Der außerhalb der Klamm eher unscheinbare Hammersbach schwillt in der sehr engen (schätzungsweise 2 bis 5 m) und hohen (ca. 150 m) Felsschlucht zu einem reißenden Wildbach an. Am oberen Ende der Klamm wird das Gelände langsam wieder weitläufiger.

Die Höllentalklamm liegt übrigens bei Grainau, das ist der Ort unterhalb der Zugspitze. Der Durchgang kostet ein geringes Eintrittsgeld, das für die Instandhaltung des Durchgangs benutzt wird.

Zu dem Weg durch die Höllentalklamm kann man sagen: Laut! (Durch das Wasserrauschen). Kalt! (bestimmt 10 Grad kälter als draussen). Nass! (Von überall spritzt Wasser). Eng! (Der Weg ist teilweise direkt in den Felsen gehauen).

Wahnsinnig spektakulär und beeindruckend! Und die Farbe des Wassers…unglaublich. So eisig-mint-blau.

Wenn ihr mal da in der Gegend seid, absolutes Muss! Und selbst der kleine Herr M. war beeindruckt. Warum das nun ausgerechnet Höllentalklamm heisst, kann ich mir übrigens nicht wirklich erklären. Viel zu kalt und nass da…

Bis die Tage

die fraumasulzke

 

1 Kommentar

  1. Sieht toll aus die Höllentalklamm. Aber dass Ihr Abwärtswanderer seid… tststs. Merle, das Bedienungsschild ist die Härte. Fehlt nur noch das Ausrufezeichen hintern den Großbuchstaben. Oder ein „gefälligst“.

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