Moin Welt.

Wenn ich in Hamburg bin, treffe ich mich gern mit meiner Tante für ausgedehnte Shopping/Spaziergang/Kaffee-Dates. Wir nehmen uns ein Viertel vor, schlendern von einem Geschäft zum nächsten, essen irgendwo was, wo es nett aussieht und trinken Kaffee. Kaufen muss man auf so einer Tour gar nicht unbedingt was. Im Gegenteil, wenn einer von uns jetzt krampfhaft nach „mittelblauen Schuhen mit 5cm-Absatz“ suchen würde, wäre das für das easy Schlendern eher hinderlich.

Letzens hatten wir uns also Eimsbüttel vorgenommen.

Ist es nicht unglaublich, daß hier tatsächlich Leute WOHNEN?!! Wieso bin ich das eigentlich nicht???

Ist es nicht unglaublich, daß hier tatsächlich Leute WOHNEN?!! Wieso bin ich das eigentlich nicht???

Leider waren an diesem Tag orkanartige Regenfälle vorausgesagt mit exorbitanten Windgeschwindigkeiten, aber das sollte uns Hamburger Deerns ja nicht abschrecken (schließlich sind wir aus Hamburg und nicht aus Zucker).

So trafen wir uns, angezogen mit Strickjacken und dicken Regenjacken, und zogen los. Die Sonne schien zwar freundlich vom Himmel, aber wir versicherten uns gegenseitig, das dicke Ende käme sicher noch. So geschwitzt habe ich selten in Hamburg. Irgendwann kam dann ein kleines Gewitterchen, das nach 10 Minuten zu Ende war…warum muß die Wettervorhersage eigentlich immer son Drama machen?

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Aber egal. Eimsbüttel ist sehr entspannt und hat nette kleine Geschäfte…u.a. die erste Cupcake-Bäckerei Europas. Nämlich die KäppchenKuchenCompany. Dort wurde uns ausführlich jeder einzelne Cupcake erklärt von dem netten jungen Mann.

Ich hatte dazu einen normalen Cappuccino, weil ich nicht so gerne süßen Kaffee mag, aber wenn man auf Sirup und Schokoflocken-Macchiato und sowas steht, dann ist Käppchen Kuchen auf jeden Fall absolut empfehlenswert – und die Cupcakes waren genauso wie sie aussehen, nämlich bombastisch. Süss! Lecker!

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Der Laden an sich sieht übrigens so aus wie ich mir als kleines Mädchen das Paradies vorgestellt habe…

Und absolut coole Musik lief da übrigens auch.

Irgendwann landeten wir dann in einem kleinen Laden namens Maßstab im Eppendorfer Weg 76. Leider weiss ich nicht mehr, ob die extrem nette Frau, die dort arbeitete, die Besitzerin ist – ist ja eigentlich auch egal.

Jedenfalls haben wir sofort nett geschnackt und sie hat uns den einen oder anderen netten Tüddelkram gezeigt (u.a. die witzigen „gluckigluck“-Fischkaraffen, die bei mir sofort einen starken haben-wollen-Impuls ausgelöst haben…).
Kennt ihr das, wenn Menschen von dem, was sie so tun, total überzeugt sind? Diesen Eindruck hatte man von der Frau, die wollte uns nicht partout irgendwas verkaufen, sondern sie war einfach nett und begeistert von den Dingen in ihrem Laden und hat uns die mit eben dieser Begeisterung gezeigt. Und die sind eben nicht nur hübsch, sondern in dem einen oder anderen Fall tut man damit beim Kauf etwas Gutes. In diesem Fall nämlich MonCoeur. Und das fand ich so super, dass ich das gern mit Euch teile. Bei MonCoeur handelt es sich um wirklich entzückende, hübsche Armbänder, über die man auf der MonCoeur-Seite lesen kann:

Tue schenkend Gutes, verschenke dein Herz an deine Lieben.

Hergestellt werden die Armbänder von Familien im Township „Mitchells Plain“ in Kapstadt, Südafrika. Für jedes Armband erhalten sie einen Euro.

9 Euro fließen in die Schulbildung und Ernährung von Kindern in Äthiopien und Südafrika.

Mit dem Kauf eines „Mon Coeur“-Armbandes für einen Preis von 10 Euro schenkst du einem Kind ein halbes Jahr lang die Möglichkeit, seinen Träumen und Zielen ein kleines Stück näher zu kommen.

Leider sind die Fotos, die ich von dem hübschen Armband gemacht habe, verwackelt. Natürlich habe ich eins gekauft und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das selbst behalte oder verschenke – daher kann ich es nicht auspacken und nochmal fotografieren. Und so kann ich Euch nur empfehlen, der Seite einen Besuch abzustatten. Oder direkt in den Laden zu gehen – falls Ihr mal in der Gegend seid.

Bis die Tage

die fraumasulzke