Frankfurter Buchmesse und Sylter Möwen

Moin Welt.

Neulich war es endlich so weit. Meine allererste Buchmesse. Nun lebe ich schon so lange in der Stadt der größten Buchmesse der Welt und war noch nie da. Ich hatte von Menschenmassen gehört, die sich durch die Hallen schieben und kaufen könne man sowieso keine Bücher. Nun bin ich nicht so der Typ für Menschenmassen und dachte, für Büchergucken kann ich auch in die nächste Buchhandlung gehen. Was für ein Irrtum! Obwohl das mit den Menschenmassen stimmt schon.

Zum Glück hatte ich ein Fachbesucherticket – die Massen an den öffentlichen Tagen sollen wohl noch schlimmer sein. Die Lautstärke war irre und ich war heilfroh, dass ich am nächsten Tag an die stille Nordsee gefahren bin.

Trotzdem ist die Atmosphäre einmalig toll. Ganze Hallen voll mit Büchern. Allein für die Kinderbücher könnte man einen ganzen Tag brauchen. Ich hatte mir keinen großen Plan gemacht und mich einfach treiben lassen, schließlich hatte ich mir extra frei genommen und wollte schon ein bisschen Urlaubsfeeling haben…Ich kam also in die erste Halle und bin direkt beim allerersten Stand hängengeblieben…habe in tollen Büchern geblättert und mit den netten Verlagsmitarbeitern geschnackt.

Die waren alle SO nett! Aber Leute, die Bücher lieben, sind eigentlich immer nett, finde ich.

Und so bin ich von einem Stand zum anderen geschlendert…habe hier geschaut, dort bei Lesungen zugehört…mir die Preisträger der Stiftung Buchkunst angeschaut (Hammer! HAMMER!), war mit Mareike (die mein tolles Logo gestaltet hat) Kaffee trinken…und irgendwann bin ich dann durch Zufall am Stand vom emons: Verlag gelandet. Dort sind mir die regionalen Titel und wunderschön gestalteten Titelbilder aufgefallen und ich bin mit der sehr, sehr netten Pressereferentin ins Gespräch gekommen, habe erzählt, dass ich blogge und gerne lese und zack! hatte ich ein Rezensionsexemplar in der Hand. Damit hatte ich gar nicht gerechnet und möchte mich hiermit nochmal ganz herzlich dafür bedanken. Das Buch heißt „Möwenalarm“, ein Sylt-Krimi von Sina Beerwald. Wie passend für meinen bevorstehenden Nordseeurlaub 😉

Zumal ich Möwen wirklich liebe.

Den habe ich dann auch in meiner Urlaubswoche auf Sylt gelesen und hier ist mein Eindruck:

Die Geschichte dreht sich um Möwerich Ahoi, der nach einem rauschenden Junggesellenabschied auf Kampens Whisky-Meile ein menschliches Baby in seinem Nest vorfindet, das offenbar entführt wurde. Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Irrungen und Wirrungen mit seiner frisch angetrauten Möwenfrau Suzette und seinen Möwenkollegen, als sie natürlich versuchen, diese Entführung aufzuklären und das Baby zu seinen Eltern zurückzubringen. Ein Storch mit Sprachfehler spielt auch noch eine „tragende Rolle“, bis am Ende natürlich alles alles gut wird, das Gute siegt und die Möwen gemeinsam im Team den Fall aufklären.

Zuviel will ich natürlich nicht verraten – insgesamt ist dieser Krimi mehr als harmlos und ich hätte ihn ohne Bedenken meinem 10-jährigen Sohn zum Lesen gegeben. Einige Male habe ich geschmunzelt, wenn einige Sylter Klischees aufs Korn genommen werden (der reiche Immobilienmogul, WohnungsNestnot, alle Menschen auf Sylt fahren schwarze SUVs usw.)… was allerdings eindeutig der Wahrheit entspricht ist, dass Sylter Möwen wirklich ziemlich frech und clever sind…

fraumasulzke-Möwenalarm (3)

FAZIT: Als leicht Urlaubslektüre im Strandkorb und speziell für Sylt-Neulinge gut geeignet.

 

fraumasulzke-Möwen (3)

fraumasulzke-Möwen (2)

fraumasulzke-Möwe (1)

Das Exemplar des Buches wurde mir freundlicherweise vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf meine persönliche Meinung hat dies jedoch keinen Einfluss.

Bis die Tage

die fraumasulzke

 

2 Kommentare

  1. Ein Gruß an dich und Sylt! Genieße deinen Urlaub und lass dich vom Wind gut durchpusten.

    • fraumasulzke

      25. Oktober 2015 at 22:15

      Danke Dir – ich bin schon seit gestern wieder zuhause – gut durchgepustet…Fotos und Bericht kommt die Tage LG Merle

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