Moin Welt.

Lange keine BackBar gemacht. Hier gibt’s jetzt mal KEINE Plätzchen – aber sowas ähnliches.

Dabei fällt mir ein, dass Salziges eigentlich im Advent immer besonders gut geht…Erprobt auf den ganzen MuddiKind-Weihnachts-Bastel-Sing-Nachmittagen – da bringe ich immer was Herzhaftes mit, das ist dann immer als erstes weg, weil alle von den ganzen süßen Plätzchen genug haben. Zum Glück sind wir aus dem MuddiKind-Alter eindeutig raus. Jedenfalls gibt’s hier heute also ein Lebkuchen-Rezept.

Wie immer bei mir, nicht so aufwendig, dafür lecker. Leider muss der Teig nach dem Anrühren für 3 Stunden „ziehen“ – aber son bisschen Wellness in der Vorweihnachtszeit sei ihm gegönnt.

Hier kommt das Rezept:

  • 6 Eier
  • 100 g Zucker
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 300 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g geraspelte Zartbitterschokolade
  • 20 g Lebkuchengewürz
  • 5 EL Honig
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 10 Tr. Bittermandelöl

(Das Rezept habe ich von einer Freundin, die in Nürnberg wohnt – wahrscheinlich von der Oma vererbt oder so…)

Ich nehme immer Orangeat und Zitronat aus dem Bioladen, weil ich finde, das schmeckt eindeutig besser. Das besteht ja zum großen Teil aus der Schale der Früchte und wenn ich mir vorstelle, wie die teilweise gespritzt sind…aber kann jeder natürlich selbst entscheiden.

Also: Orangeat und Zitronat etwas zerkleinern (am besten in einer Küchenmaschine, habe es aber auch schon mal mit der Hand gemacht). Eier schaumig rühren und dann alle Zutaten unterrühren. Dann, wie gesagt, Teig 3 Stunden im Kühlschrank ausruhen lassen, mit den Händen flache Klopse formen und auf Backoblaten setzen. Bei ca. 160 Grad ca. 25 Min. backen.

fraumasulzke-Lebkuchen (2)

Wenn man möchte, kann man die Lebkuchen noch schokolieren. Diese Lebkuchen haben übrigens mit den gekauften nicht viel gemein, die sind sowas von saftig, nussig und würzig!

Wie sieht’s bei Euch aus, könnt Ihr noch Süßes sehen oder nimmt die Lust auf saure Gurken zu?

Bis die Tage

Die Fraumasulzke