Moin Welt.

Ihr kennt das: beim Italiener nimmt man immer die 73 (Pasta arrabiata) und beim Chinesen immer Hähnchen süsssauer. Tausendfach bewährt, schmeckt immer gut. Zeit für was Neues, was GANZ NEUES auf die Geschmacksnerven. Und dann kommt das Kabuki in Frankfurt ins Spiel. Bei diesem Restaurant handelt es sich um ein wirklich authentisch japanisches Teppanyaki-Restaurant, das bedeutet, dass man direkt vor sich eine heiße Platte hat, an dem der Koch vor seinen (erstaunten) Augen das Gericht nur für dich zubereitet. Und wow, das ist ein Erlebnis.


Es beginnt damit, dass der Koch, nachdem Du Dir Dein Gericht ausgesucht hast, die rohen Zutaten präsentiert und erklärt, was alles dabei ist.

Und ich verspreche Dir – abgesehen davon, dass das Fleisch und der Fisch eine TOP-Qualität haben und das Gemüse knackfrisch ist – einiges hast Du noch nie gesehen, geschweige denn probiert. Dann bekommt man nett, aber bestimmt, ein Lätzchen umgehängt (bis heute weiss ich nicht, was da drauf steht und bin mir auch nicht sicher, ob ich das wissen möchte…).Das macht aber schon Sinn, weil wirklich direkt vor der Nase gebrutzelt wird.

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Und dann geht’s nämlich los: Der Koch schnippelt und wirbelt und nach einer höchst eleganten Choreographie das Gemüse und das Fleisch klein.

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Zwischendurch werden aus geheimnisvollen Fläschchen und Tiegeln Sößchen und Gewürze zugefügt, flambiert und gebrutzelt. Es ist ein Fest für alle Sinne. Der einzige Nachteil ist, dass man so fasziniert von den wirbelnden Messern ist, dass man sich gar nicht so richtig unterhält, weil man immer dem Koch zuguckt.

Und dann probiert man. Und sowas habt ihr garantiert noch nie vorher geschmeckt. Es ist so ungewöhnlich, gleichzeitig so lecker, ein absolut rundes Geschmackserlebnis, einfach ein Fest für den Gaumen.

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Und zum Nachtisch gibt es dann gebratenes Eis. Wirklich gebraten. Auch absolut köstlich.

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Natürlich hat so ein ungewöhnliches Essen seinen Preis – wir leisten es uns vielleicht einmal im Jahr, z.B. zum Hochzeitstag oder eben zu einem „Anlass“. Trotzdem ist es das wert. Und eigentlich ist es auch immer voll da, also am besten reservieren.

Dieser Beitrag enthält übrigens keine Werbung und entspringt nur meiner Begeisterung für das Restaurant Kabuki.

Bis die Tage

die fraumasulzke