Backbar: Ullas Gisela-Kuchen (Glutenfrei)

Moin Welt.

Gibt es bei Euch in der Familie auch so Kuchenrezepte, die immer wieder gebacken werden zu jedem Familienfest, Ostern, Geburtstag, Kommunion, Sonntagsbesuch? Die Zutaten hat Omma Lisbeth entweder im Kopf oder auf winzigkleine Zettel notiert, die dann voll Fettspritzer in irgendeinem Uralt-Notizbuch immer wieder hervorgeholt werden?

So ein Kuchen ist Ullas Gisela-Kuchen. Der heißt so, weil meine Schwiegermutter Ulla das Rezept von ihrer Freundin Gisela hat, is klar ne? Dieser Kuchen ist wirklich SEHR einfach und SEHR schnell gemacht – dafür aber extrem lecker.

Hier seht ihr das Original-Rezept. Ich hab das mal ein bisschen aufbereitet…

fraumasulzke-Ullasgiselkuchen (5)

Also, man nehme:

  • 4 Eiweiß (die Eigelbe braucht man für diesen Kuchen nicht)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Zucker
  • 100 g Kokosraspeln
  • 1 Pck. Schokotröpfchen

Für den Belag:

  • 400 g Sahne
  • 3 Pck. Sahnesteif
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1-2 Gläser Preisselbeeren (ich finde 1 ausreichend, Größe ist ungefähr so wie ein Marmeladenglas)
  • optional: Puderzucker

Aus den Eiern schlägt man mit einer Prise Salz einen festen Eischnee und rührt den Zucker, die Kokosraspel und die Schokotröpfchen ein, bis eine zähe Masse ensteht. Diese dann in einer mit Backpapier ausgelegten Form für ca. 30-40 Minuten in den Backofen bei 175 Grad Umluft (jeder Backofen ist anders, bitte ausprobieren), bis er eine schöne hellbraune Farbe angenommen hat.

Abkühlen lassen, dann die Schlagsahne mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker schlagen und auf dem Boden verteilen. Zu guter Letzt die Preisselbeeren oben drauf. Schon fertig. Wer mag, kann Puderzucker oben drauf streuen, finde ich aber nicht unbedingt nötig.

P.S. Ich kenne mich mit Glutenfrei jetzt nicht so aus und bin mir nicht sicher, ob in Sahnesteif oder den anderen Zutaten Gluten drin ist, aber zumindest ist er ohne Mehl.

Schönes Wochenende und bis die Tage

die fraumasulzke

4 Kommentare

  1. Genau diese geheimen, immer weiter vererbten Rezepte liebe ich. Ich werde auch dieses Mal probieren. 😊

  2. Hört sich himmlisch an! Mit dem Preiselbeer- und Sahneanteil geht das schon in Richtung vom schwedischen himlamat – hmmm. In meinem Sammelsurium tummeln sich auch ein paar solcher Schätze. Den letzten glaubte ich schon verloren zu haben. Auch ein Aufschrieb auf kariertem Papier :D, ein Rezept von meiner ehemaligen Schwiegermama.
    Viele Grüße von der blogumzuggeplagten,
    Karin

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