Perlen des Alltags: was gestrickte Spültücher mit Design zu tun haben (?)

Moin Welt.

Da bin ich wieder, frisch aus dem Urlaub und wirklich gut erholt. Wir waren in der Bretagne, im Norden von Frankreich und hatten Bombenwetter, herzzerreißend schöne Landschaft und türkisblauben (aber eiskalten Atlantik). Wenn ich die gefühlt drölfzigtausend Fotos mal gesichtet habe, zeig ich sie Euch auch.

Heute erstmal ein Wort zu „Design“. Ich gebe ja zu, dass ich oft #Verpackungsopfer werde und auch ganz oft das berühmte „haben-wollen“ verspüre, wenn ich irgendwas Schickes sehe (wobei „schick“ eine Dose Sardinen sein kann oder auch ein neues Auto) einfach, weil mir das Design gefällt. Jetzt kann man natürlich darüber spekulieren, WARUM mir dieses spezielle Design gefällt, wahrscheinlich hat das durchaus mit geschicktem Marketing oder auch mit Sehgewohnheiten zu tun. Natürlich bilde ich mir ein, dass einen sehr eigenen, ganz unabhängigen Geschmack habe, aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist das wohl bei den meisten Menschen eher nicht so.

Sehr oft ärgere ich mich hinterher aber, wenn ich (zu) viel Geld für etwas ausgegeben habe, was nur schön aussieht, aber nicht gut funktioniert/schmeckt. Deshalb finde ich, dass gutes Design in erster Linie gut funktionieren muss. Sogenannte Designklassiker halten über Jahre, tw. Jahrzehnte und kommen nie aus der Mode. Wenn es dann auch noch gut aussieht, umso besser.

Jetzt habe ich weit ausgeholt, um zu meinem eigentlichen Thema, meinen gestrickten Wischtüchern zu kommen. Auch die habe ich vor einiger Zeit in einem sog. Tüddelkram-Lädchen gesehen und fand sie wahnsinnig stylish für so ein schnödes Produkt. Natürlich von einem dänischen Design-Label (ich sag ja nur SKANDINAVIER!). Da ich nun rechte Maschen beim Stricken gerade so noch hinbekomme, habe ich mir gedacht, bevor du hier (unverhältnismäßig) viel Geld ausgibst, strickst Du selbst welche und probierst erstmal aus, wie das so geht damit. Wenn ich nämlich eins eklig finde, dann sind das immer feuchte, muffig riechende Wischtücher. Da ich noch Baumwollgarn da hatte, habe ich also losgelegt und naturgemäß ging das recht schnell.

fraumasulzke-gestrickteSpüllappen (2)

Nun also der Praxistest: Es geht erstaunlich gut damit und es müffelt nicht. Dadurch, dass ich mit reinem Baumwollgarn gestrickt habe, trocknen die Lappen im Nullkommanix und durch die Struktur der Maschen ist die Reinigungswirkung ziemlich gut. Nachhaltig? Bin mir nicht sicher, natürlich fällt kein Müll für immer neue Wischtücher an, aber die Baumwolltücher müssen gewaschen werden.

Fazit: Empfehlenswert. Gutes Design 😉

Bis die Tage

Die fraumasulzke

6 Kommentare

  1. Welcome back! Habe deine traumhaften Bilder schon auf Instagram bewundert, freue mich auf mehr. Deine Wischtücher sehen super aus! Dein Praxistest hat mich überzeugt, auch mal welche zu stricken oder häkeln. Habe damit schon länger geliebäugelt. LG Undine

    • fraumasulzke

      24. August 2016 at 16:27

      Danke 🙂 Häkeln ist, glaube ich, zu grobmaschig, aber kannst Du ja mal probieren. Ist nicht viel Arbeit. LG zurück!

  2. Also ich finde so gestrickte oder gehäkelte Spültücher toll. Ich muss mir dringend neue machen. Klar muss man sie waschen, aber das muss man ja sowieso und die Lappen sind ja so klein, dass sie in der Waschmaschine nicht viel Platz weg nehmen. Aber was ich dir eigentlich empfehlen wollte: schau mal auf Ravelry vorbei, dort findest du einige Anleitungen für schöne Spüllappen.

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