#24kleineFreuden – Stofftasche bedrucken und mehr

Moin Welt.

Soviele klasse Ideen. Wie letztes Jahr bin ich total geplättet von den wunderbaren kleinen Überraschungen, die Euch eingefallen sind. Hier seht ihr Tag 4 bis 10:

Tag 4: Hergestellt von Susanne

Tag 4: Hergestellt von Susanne

Tag 5: Hergestellt von Karin: www.fadenspielundfingerwerk.de/

Tag 5: Hergestellt von Karin: www.fadenspielundfingerwerk.de

Tag 6: Hergestellt von Patricia

Tag 6: Hergestellt von Patricia

Tag 7: Hergestellt von Sylvie: www.feinheitensbkn.wordpress.com/

Tag 7: Hergestellt von Sylvie: www.feinheitensbkn.wordpress.com/

Tag 9: Hergestellt von Mareike: www.mareikeengelke.de/

Tag 9: Hergestellt von Mareike: www.mareikeengelke.de/

Tag 10: Hergestellt von: Ann-Kathrin: www.myhappyblog.de/

Tag 10: Hergestellt von: Ann-Kathrin: www.myhappyblog.de/

An Tag 8 war ich dran und ich erzähle Euch gern, wie ich zu meiner Idee kam. Als erstes hatte ich das Motiv im Sinn. Ich muss zugeben, ich habe es nicht erfunden, sondern ich meine, es mal als Postkarte gesehen zu haben (falls jemand mit den Worten an sich nix anfangen kann: das sind Santas Rentiere aus dem berühmten Weihnachtslied und der letzte, mit dem roten Punkt/Nase ist natürlich Rudolph).

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Diese industrielle Schrift („Stencil“ heisst sie, glaube ich) wollte ich auch unbedingt so verwenden. Klar, dass ich dafür eine Schablone brauchte – habe ich dann irgendwann auch zufällig in so einem 1-Euro-Laden gefunden (das sind übrigens wahre Fundgruben für so Bastel-Uschis wie mich). Mir ist dann aber ziemlich schnell klar geworden, dass ich bei der Menge an Buchstaben und alles mal 23 nicht jeden einzelnen Buchstaben malen konnte. Also musste ich mir selbst eine Schablone machen. Nur aus welchem Material? Nach mehreren Versuchen mit Holzfunier (splittert) und Moosgummi (zu ungenau) bin ich dann doch bei dickerem Tonpapier gelandet – ich habe also meine Rentiernamen aufgebracht und alles fein säuberlich mit dem Cutter ausgeschnitten. Nun war aber das Problem, dass ich ja 23 Taschen bedrucken musste und Papier bekanntlich nicht so super stabil ist und bei der feuchten Farbe bestimmt früher oder später durchweichen würde. Also habe ich alles mehrere Male mit Klarlack eingesprüht und hatte nun eine einigermaßen stabile Schablone.

Dann habe ich einen Satz Taschen bestellt (zum Glück gab es ein Set mit 24 – wahrscheinlich als Adventskalender gedacht oder so) und wusste – ich habe 1 Versuch zum Probieren. Der ist dann auch gleich mal gründlich daneben gegangen, weil ich nämlich Textilfarbe zum Sprühen verwendet habe und das Spray natürlich auch über die Schablone hinaus gesprüht hat. Ich hatte also meine Schrift mit weißer Umrandung und darüber noch einen schwarzen Sprührand. Also habe ich mir noch einen Rahmen gemacht und dann einen neuen Versuch gestartet.

1. Tasche mit einem Stück Pappe befüllen, damit die Farbe nicht durchdrückt. 2. Dann möglichst glatt streichen 3. Schablone drauf 4. Rahmen um Schablone 5. Handschuhe nicht vergessen 6. Sprühen. Gottseidank ging es gut. Der etwas unperfekte Eindruck/Industrielook gefällt mir eigentlich ganz gut und passt zu mir ;o) Also war ich zufrieden. Vorerst.

Es stellte sich nämlich heraus, dass sich bei jedem Arbeitsgang unheimlich viel Farbe AUF der Schablone sammelte, die drohte, darunter zu laufen und selbst die imprägnierte Papierschablone wellte sich und wollte nach spätestens 5-6 Spraydurchgängen nicht mehr. Also Farbe abtupfen und Schablone wieder trocknen lassen. Hier sah es tagelang echt schlimm aus (alles mit Zeitungspapier abgedeckt, überall Taschen zum Trocknen aufgehängt…) – irgendwann war ich dann mit dem Sprayen endlich fertig und habe mir noch eine Kreisschablone (diesmal aus Moosgummi) für die rote Nase gemacht. Dann noch alle Taschen gebügelt und fertig! (Angeblich soll die Farbe waschecht sein, ich würde es aber eher nicht ausprobieren).

fraumasulzke-bedruckte-tasche-2

Das Täschchen hat eine gute Größe für ein Buch oder z.B. Strickzeug…oder man verwendet es als Geschenkverpackung…oder…?

Und jetzt mach ich mir ehrlich gesagt schon Gedanken für nächstes Jahr…Ihr auch?

Bis die Tage

Die fraumasulzke

13 Kommentare

  1. Die Tasche ist sehr sehr genial und ich ziehe meinen Hut vor deiner Umsetzung. Insgesamt ist es einfach klasse, tagtäglich ein Geschenk aufpacken zu dürfen und zu sehen, mit welcher Mühe und welcher Hingabe die einzelnen Päckchen gestaltet und deren Inhalt gemacht ist. Ganz fabelhaft finde ich das.

    Das stimmt schon, ich gehe durch den Alltag und bin neugierig am Gucken und schon Überlegen, was ich wohl nächstes Jahr zu den #24kleinenFreuden beitragen könnte. Da du dir diese Gedanken auch schon machst, freue ich mich schon mal, dass die Aktion 2017 fortgesetzt wird, das finde ich klasse! Ha, wann kann ich mich wo dafür anmelden… 😉

    Hab es fein, hier und heute, überall und immer. Schönen 3. Advent und fröhliche Grüße – ich geh jetzt mal Weihnachtslieder singen. Rudolph, the Red-Nosed Reindeer, has a little shiny nose… Lalalaaaaa…. ♥

    Anni

  2. Liebe Merle, ich finde deine Tasche einfach Klasse!! Vielen Dank für deine Mühe! Solange ich in der Weihnachtszeit Kleinigkeiten hin und her zu transportieren habe, wird die Tasche zum Einsatz kommen. LG Stefanie

  3. Wer selber bastelt, weiß, was das alles für Arbeit macht. Ich habe mich schon gefragt, wie du 23 dieser Beutel bedruckt hast. Mit einzelnen Buchstaben wäre man ja irre geworden. Bei mir hängt der Beutel am Schrank als Deko. Ich mag diese Stencil-Schrift auch sehr gern! Daaanke!
    Man, es gibt schon Anwärter für nächstes Jahr, Merle. Da müssen wir wohl wieder ran, oder? LG Undine

  4. ich habe an freitag im buchladen gleich meine bücher darin verstaut und ein ganz bewunderndes kompliment abgestaubt, das ich gerne weitergebe.
    tolle idee und was richtig besonderes!

  5. Liebe Merle,
    was habe ich schmunzeln müssen, als ich diese Tasche auspackte. Mit fiel sofort ein Päckchen vom Vorjahreskalender ein, das mit den leckeren braunen Schokokugeln und der einen roten Kugel zum Naschen. RUDOLPH! 😀
    Hut ab solch einem Projekt, wie Du es durchgezogen hast! Drucken in dieser Menge ohne Räume zum Dreckeln, Ruhen, Trocknen etc. durchzuführen ist mutig. OK, ich ziehe auch einiges zuhause durch, was besser in einer Werkstatt zu erledigen wäre. Ich erinnere mich an ein Kalenderprojekt mit meiner damals 4jährigen Tochter, einem Baby dazwischen und 4×12 großformatigen Kalenderblättern quer durch die Wohnung, die zum Trocknen auslagen. 😀
    Vielen Dank für das Täschchen, das ich tatsächlich schon benutzt habe!
    Mit vielen lieben Grüßen,
    Karin

  6. Tanzen_auf_Beton

    12. Dezember 2016 at 19:09

    Liebe Merle! Ich finde die Tasche sehr cool und bin hier in Berlin schon 2x drauf angesprochen worden (in der U-bahn und in der Bibliothek)! Danke Dir für Deine Mühe und Kreativität – den anderen Macher*innen von #24kleineFreunden an dieser Stelle auch noch mal ein Dank von der Gewinnern des Kalenders. Ihr seid toll!

    • fraumasulzke

      12. Dezember 2016 at 19:15

      Nachher setze ich noch einen Hauptstadt-Trend 😉 Danke für das Kompliment, ich bin auch ganz begeistert – jeden Morgen! LG Merle

  7. Oh man, ich bin so spät mit dem danke sagen und es wurden wirklich bisher nur wunderschöne Sachen von mir ausgepackt. Ich glaube ich hatte noch nie so einen tollen Adventskalender. Ich danke dir auch für deine Tasche und jetzt geh ich mal meine runde machen. Ganz liebe grüße Vivo

  8. Hallo liebe Fraumasulzke,

    Eine sehr schöne Aktion ist dies ja – ich bin nur etwas spät darauf gestoßen… Die Tasche gefällt mir ausgesprochen gut.

    Sehr Interessant finde ich auch den roten Stern neben dem Baum im Bild. Würden Sie mir vielleicht verraten, mit welcher Technik er erstellt würde bzw. woher er stammt? Vielen Dank!

    Beste Grüße
    Antje Säuberlich

    • fraumasulzke

      8. Februar 2017 at 22:13

      Hallo liebe Antje, die Aktion wird auf jeden Fall wiederholt! Den roten Stern habe ich selbst gemacht (Ehrensache 😉 Ich kann gern mal einen Blogpost dazu machen mit der Anleitung, falls gewünscht. Viele Grüße Merle

      • Liebe Merle,

        an einer solchen Anleitung würde ich mich sehr erfreuen und bin jetzt schon kribbelig gespannt, es auszuprobieren! Nach Weihnachten ist schließlich vorm Advent… 😉

        Liebe Grüße
        Antje

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