KochBAR: Bento-Box

Moin Welt.

Wahrscheinlich bin ich hoffnungslos out und „man“ hat in Foodie-Kreisen schonwieder längst anderen heißen Scheiß, aber ich habe Bento entdeckt! Kennt Ihr sicher schon, oder? (Ich kannte das Wort übrigens nur vom Sushi, wo Bento soviel heißt, dass man ein Rundum-Sorglos-Sushi, serviert in so etwas wie einer Schublade bekommt). Also, was ist eigentlich genau Bento? Im Grunde genommen heisst es nur Lunchbox. Und was ist jetzt anders als an einer normalen Stullendose? Da Bento ja aus Japan kommt, hat alles einen Sinn, ist kunstvoll arrangiert und ist sehr durchdacht. Der Trick ist, dass man möglichst viele unterschiedliche Speisen wie möglich in eine Box bekommt, die sich im Geschmack, in der Zubereitungsart und in der Farbe unterscheidet. Ganz wichtig ist natürlich die Optik!

Und es ist nicht nur in Japan bekannt, dass man – je vielfarbiger das Essen (und ich spreche jetzt nicht von Schlumpfblau) – auch viele unterschiedliche Vitamine und Nährstoffe zu sich nimmt.

Ich habe zu Weihnachten ein Buch über Bento geschenkt bekommen und habe mich für meine erste Bento-Box davon inspirieren lassen. Leider ist es keine „echte“ Bento-Box, sondern einfach nur eine schnöde Plastikbox von ihrwisstschonwem, ich finde sie aber trotzdem ganz gelungen. Ganz wichtig ist auch die Trennung der einzelnen Menükomponenten, was man mit von vorneherein in Fächer aufgeteilten Boxen erreichen kann oder auch mit Gemüsestücken, Salat oder was einem sonst noch so einfällt (von Gehwegplatten würde ich allerdings abraten).

Sollte hier irgendein Bentobox-Produzent mitlesen: ich könnte eine gebrauchen und würde mir dann noch ein paar Rezepte für Euch überlegen. Ich kann es nämlich echt empfehlen. Es ist köstlich UND praktisch! Und damit genau mein Ding 😉

Für meine Bentobox habe ich eine Portion Reis gekocht und mit Gomashio (das ist eine Gewürzmischung aus schwarzem Sesam und Meersalz) gewürzt. Dazu gab es in – zugegebenermaßen etwas kubistisch anmuntende – Blütenform geschnitzte Möhrenstücke – als Trenner habe ich Gurkenscheiben verwendet. Dann noch Cocktailtomaten und Omelett auf japanische Art zubereitet (so lecker!!). Am allerschönsten fand ich die 2 Wurstblumen, die ich noch gebastelt habe. Und zum Nachtisch Weintrauben. Also hatte ich weiss (Reis), schwarz (Gomasio), orange (Möhren), gelb (Ei), rot (Tomaten), grün (Trauben) und rosa (Wurst). Fehlt eigentlich nur Schlumpfblau. Nicht auf dem Bild: die Sojasauce für das Omelett. Da fehlt mir nämlich noch ein fancy Saucendöschen. Und an Zubereitungsarten roh, gebraten und gekocht.

fraumasulzke-Bento-(1)

Jetzt mal ehrlich: kanntet ihr das und habt ihr das schon mal gemacht?

Bis die Tage

Die fraumasulzke

 

4 Kommentare

  1. Ich kannte diese asiatische Version der Brotbox noch nicht, finde sie aber recht praktisch 🙂
    Ich habe mir mal für die Uni Nudelsalat im Glas drapiert und fand das schon schön 😀 . (Nudeln mit Tomatensoße oder Pesto vermengen und als erstes ins Glas geben, dann Rucola, Tomaten und Parmesan drauf und zu mit dem Deckel.) Aber deine Box ist wirklich ansprechend geworden!

    Liebe Grüße,
    Jasmin.

    • fraumasulzke

      29. Januar 2017 at 21:14

      Hallo Jasmin, google mal Bentobox, da gibts die irrsten Sachen – das mit dem Glas mache ich auch öfter mal (sehr praktisch), habe hier auch schon Rezept veröffentlicht. Deine Idee mit den Nudeln hört sich auch gut an! LG Merle

  2. Sieht lecker aus!
    Auch wenn ich mir ab und an auch ein Müsli oder einen Salat im Glas gegen den Hunger auf der Arbeit mitnehme bevorzuge ich meine Brotbox inklusive hübsch angerichtetem Inhalt, der beim Transport nicht durcheinander rutscht. Darüber habe ich vor ein paar Jahren gebloggt:
    http://fadenspielundfingerwerk.de/2012/11/18/die-gute-alte-deutsche-fruehstuecksdose/
    und ich stehe nach wie vor zu dem damals verfassten Inhalt.
    Eine „echte“ Bento-Box habe ich mir immer noch nicht geleistet. Wozu auch?
    Viele Grüße,
    Karin

  3. Ah, sehr schön. Die Wurstblume ist in der Tat ganz bezaubernd (der kleine Herr M. dürfte das allerdings anders sehen, was?)! Liebe Grüße, Barbara

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