Das Praxisbuch Collagen: Es war einmal ein Stück Papier

Moin Welt.

Es soll ja Leute geben, die kaufen Stoff (also Stoff zum Nähen, nicht dass es hier Mißverstädnisse gibt) und können den gar nicht anschneiden, weil sie ihn immerzu anfassen streicheln müssen. Mir geht das gelegentlich so mit Büchern.  Die sind einfach SO schön, dass man sie immerzu anfassen und anschauen muss. Die Bücher vom Hauptverlag sind so. Schade nur, wenn sie eigentlich dazu gemacht sind, dass man sie kaputt machen soll. OH NEIN!

Hier sieht man mich beim Bücherstreicheln 😉

Aber mal von vorne. Neulich kam das Rezensionsexemplar von „Es war einmal ein Stück Papier – das Praxisbuch Collagen“ von Andrea d’Aquino hier an und schon beim Auspacken bemerkt man die tolle Haptik. Dicker, hochwertiger Karton für den Einband, den man einfach gern anfässt. Wenn man den Umschlag dann aufschlägt, merkt man erst, dass es sich eigentlich um 2 Bücher handelt, zum einen das Buch an sich, zum anderen einen Pack wunderschönster Papiere, die man für die im Buch beschriebenen Projekte (oder auch natürlich andere) verwenden kann.

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Eigentlich geht es in dem Buch darum, wie man Collagen aus Papier herstellen kann, aber ich mag den Ansatz der Autorin total gern – die lässt nämlich in den kurzen, prägnanten Anleitungen total viel Raum für Kreativität. Und das ist genau mein Ding. Abgesehen davon, dass sie einfach WITZIG ist – und mit Humor kriegt man mich immer.

„Ideen sind das Wichtigste, man kann sie nicht kaufen, aber immerhin kosten sie nichts“

Der Tenor ist also: nicht zuviel nachdenken, einfach machen und gucken, was dabei rauskommt.

Ich.liebe.es!!!

Zumal man Papier wirklich IMMER da hat (Zeitschriften. Werbeprospekte.  Alte Schulhefte. Quittungen. Etc.) Noch viel mehr Lust, direkt loszulegen hat man natürlich, wenn man soviel schönes Papier wie in dem Buch findet. Und so habe ich mich mal inspirieren lassen, etwas zum Thema „Raster“ zu machen. Ich habe also 3 Papiere in 4 Quadrate geschnitten und eine weitere Vorgabe von mir an mich war „Zero Waste“ – ich habe also jeden Schnipsel wiederverwendet. Und das ist dabei rausgekommen:

Vorher

Nachher

Für mich ist es total entspannend, gar nicht groß nachzudenken und einfach mal zu gucken, was passiert  – man nennt es wohl den FLOW – ich werde also mit Sicherheit noch mehr Collagen machen!

Das Kleingedruckte: mit 26 EUR ist das Buch nicht ganz billig. Ich finde allein schon das beigelegte Papier total hochwertig und eigentlich ist dieses Buch fast schon sowas wei ein Kunstband – ist also m.E. jeden Cent wert.

Für die Transparenz: das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür ganz herzlich! Auf meine Meinung hat das natürlich keinen Einfluss.

Bis die Tage

Merle

2 Kommentare

  1. Ich habe es gewusst! 😀
    Wenn ich diesen, Deinen, Blogpost lese (ich wollte nur eine klitzekleine Entspannungspause machen), finde ich tausend Gründe was anderes zu machen als ich sollte.
    26 € für ein Buch dieser Art ist nicht teuer.
    Meine SchülerInnen bekommen Unterricht in dieser Art umsonst. Sie wissen es nicht immer zu schätzen, aber die Erkenntnis kommt bei einigen später.
    Viele Grüße,
    Karin

    • fraumasulzke

      1. Oktober 2017 at 20:00

      Das freut mich aber sehr, dass ich so inspirierend wirke 😉 Ich kann das aber sehr gut nachvollziehen, wenn man erst mal anfängt und in den Flow kommt…LG Merle

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