12 von 12 im November 2017 – Barcamp Edition

Moin Welt.

Ich schon wieder. Eigentlich gab es ja heute morgen schon was von mir, aber da heute Sonntag ist und es außer dem Wäschekorb noch andere Fotos zu sehen gibt, habe ich gedacht, ich mache bei 12 von 12 mit.

Zum Frühstück gibt es bei uns am Wochenende immer Brötchen. Solange wir noch vom letzten Besuch im Norden welche da haben, auch mit Kemmsche Kuchen drauf. Hach – ich liebe die. Kenne ich noch von meiner Oma. (Falls jemand die nicht kennt: das sind Kekse, die so ein bißchen würzig-zimtig-weihnachtlich schmecken. Man ißt sie tradionell auf einem Brötchen mit Butter. LECKER!!!) Die Kemmschen werden übrigens streng eingeteilt, damit sie möglichst lange halten. Die gibts hier nämlich nicht.


Von der Blogger- und Lifestylewelt  (die weilte gefühlt vollzählig auf der Blogst in Berlin) vollkommen unbeachtet, gab es heute nämlich das Barcamp RheinMain im äh…äh…schönsten Ort, der grünkarierte Häuser hat: Offenbach! Hier war ich heute mit Verena vom Blog Sandkuchen-Geschichten.

Nachdem  alle ihre Sessions vorgestellt hatten,

habe ich mich zum Glück gleich für die beste Vorstellung des ganzen Tages entschieden: Peter Post (allein der Name ist klasse oder?) sprach über Persuasive Design. Hört sich sperrig an, ist aber hochinteressant. Es bedeutet, Menschen durch Design zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen/manipulieren. Beispiel: Starbucks hatte früher 3 Größen von Kaffeebechern, klein, mittel und groß und die meisten Menschen haben den mittleren gewählt. Natürlich wollten sie, dass die größte Bechergröße öfter gewählt werden sollte von den Kunden und was haben sie gemacht? Sie haben einfach eine NOCH größere Größe zur Auswahl gestellt – was natürlich (!) zur Folge hatte, dass der vorher größte – nun mittlere Bescher – deutlich öfter als vorher gewählt wurde. Fies. Aber funktioniert. War jedenfalls ein toller Vortrag!

Zwischendurch hat immer mal jemand ganz wunderbar Saxofon gespielt.

Dann gab es Mittagessen.

Übrigens sieht es nur so aus, als wenn wir uns die Teller so vollgeknallt hätten. In Wahrheit waren die nämlich winzig.

Und es gab auch Hipster-Brause. Schmeckt wie kalter Kaffee mit Kohlensäure.

Bei einem lustigen Herrn mit Zylinder haben wir gelernt, was Steampunk ist.

In diesem Bild ist soviel Glamour, das hätte auch auf der Blogst entstehen können. Ist aber immer noch Offenbach.

Vielleicht sollte man auf dem nächsten Barcamp mal eine Session zum Thema „Mysterium Mindesthaltbarkeitsdatum“ anbieten. Warum wird Mineralwasser schlecht???

Der Vollständigkeit halber, der Wäschekorb.

Noch viele andere 12., wie immer bei Caro.

Bis die Tage

Merle

12 Kommentare

  1. Grün karierte Häuser – woohooo! Will ich auch, vor allem im/am Nachbarhaus, das zum drauf gucken. Und die doofen Nachbarn bekommen noch ein paar Kacheln auf die Fenster 😉
    Mal eine Frage: Würdest du ein Mineralwasser noch trinken, wenn das Haltbarkeitsdatum zwei Jahre abgelaufen wäre?“
    Ich hatte mal die Situation vor Jahren im Urlaub, als Gäste ihre Wasserflaschen deshalb zurück gaben und daraus eine Riesendiskussion mit dem Lokalbesitzer entstand!
    Mit vielen Grüßen,
    Karin

  2. Ich habe mal gelesen, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Wasser sich eher auf die Flaschen bzw. Verschlüsse bezieht. Keine Ahnung ob das stimmt, klingt aber plausibel, dass das irgendwann undicht wird.

  3. „schönsten Ort, der grünkarierte Häuser hat“, ich lach mich weg!
    Und dann noch das glamouröse Blogsalike-Foto – Ich fühl mich, als wäre ich eigentlich in Berlin gewesen.

  4. Du Ärmste, bei Euch gibt’s keine Kemmschen Kuchen zu kaufen? Eigentlich merkwürdig. Aber offensichtlich gibt es sowas häufiger. Meine Freundin in Witten schwört Stein und Bein, dass man dort keinen Nordsee-Krabbensalat bekommt. Das wäre für mich Grund genug, da wegzuziehen.

    LG Martina

  5. Puuuh, Danke für den Wäschekorb… was für ein phänomenales Ende! Kemmsche Kuchen werden hier auch extremst eingeteilt… da wir zu selten im hohen Norden sind, und keiner uns was mitbringt! Jaja, hartes Leben hier in Hessen! Barcamp hört sich interessant an, auch wenn es weniger Glamour und Konfetti als in Berlin gegeben hat. Bis die Tage! LG, Dorothee

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