Kleid Nr. 1 selber nähen

Moin Welt.

Da sind wir also wieder. Ich wünsche Euch allen ein glückliches neues Jahr. Überall liest man von neuen Plänen, Umstruktierungen, Aufräumaktionen…hier bleibt erstmal alles beim Alten – irgendwas muss ja mal so bleiben, wie es war, oder? 😉

Ich wollte Euch schon länger von meinem neuen Lieblingskleiderschnitt, dem Kleid Nr. 1 von Rosa P. alias Rike, erzählen. Ich habe Rike auf dem Lillestofffestival kennengelernt und sie war so nett, mir einen (Papier)Schnitt von diesem Kleid zu schenken – vielen lieben Dank nochmal dafür! Wenn Ihr ihre Sachen noch nicht kennt, schaut mal bei ihr vorbei, die sind ganz toll. *klick*

Sie hat auch wunderschöne Stricksachen. Ich bin ja leider ein totaler Strickhonk, aber würde es so gern können, wenn ich das bei anderen so sehe…

(Exkurs: ich hasse ja Ebooks und das elende Zusammenkleben von 1 Mio. Papierschnipseln. Bitte mehr Papierschnittmuster! Wobei man bei vielen Ebooks auch Plotten lassen kann.)

Mittlerweile habe ich das Kleid schon 2x genäht und liebe es. Es hat nur 5 Schnittteile und Nahttaschen (das ist bei Kleidern ja leider gar nicht so häufig. Und ich mag Taschen!). Erst war ich etwas skeptisch, ob mir der Schnitt à la verlängerter Pullover steht, aber das tut er und das Kleid ist natürlich superbequem, aber durch die leichte A-Linie auch schick.

Das erste Modell habe ich aus einem Strickjacquard genäht und Ärmel und Saum um 10 cm verlängert (das mache ich übrigens grundsätzlich, kürzen kann ich dann ja immer noch). Ich fand auch, dass der etwas dickere Strickstoff als Winterkleid ruhig lange und nicht, wie im Schnittmuster vorgesehen, ¾-Ärmel haben kann.

Für mich als relativ weit fortgeschrittene Anfängerin war es – mit ein bisschen Überlegen bei den Taschen (hatte ich vorher noch nie genäht) – sehr gut zu schaffen.

Das zweite Kleid habe ich aus einem Jersey genäht und so wie im Schnitt vorgesehen, also mit kürzeren Ärmeln und Saum. Das gefällt mir – zusammen mit der Strickjacke, die meine Schwiegermutter selbst gestrickt hat – fast noch besser als das andere! Die Farbkombination von Grau und Senfgelb mag ich zur Zeit sehr! Die nächste Idee für ein weiteres Kleid habe ich auch schon…

Fazit: ein absolut tragbares Modell mit vielen Wandlungsmöglichkeiten, das auch noch schnell und einfach genäht ist. Dicke Empfehlung!

P.S. Das Kleid heisst übrigens „Nr. 1“ – ich habe vorher schonmal ein Kleid genäht 😉

Bis die Tage

Merle

7 Kommentare

  1. Diese Ebook-druck-und-kleb-mich-zusammen-Schnitte werden nicht mein Ding werden. Da überzeugt mich auch nicht die Möglichkeit des Plottens. Ich wälze, nach wie vor, die Schnittmusterbücher in einem realen Stoffgeschäft für einen Schnittmusterbogen. Oder ich schaue in meiner Sammlung nach, was da so drin ist und sich irgendwie verändern lässt.
    Grau und senfgelb = ganz mein Ding.
    Viele Grüße,
    Karin

    • fraumasulzke

      14. Januar 2018 at 21:17

      Plotten ist schon ziemlich cool. Geht aber nicht bei jedem Ebook. Und kostet halt nochmal extra. Aber zum Glück gibts ja auch noch Papier…;)

  2. Beide Kleider sind sehr schick und die Kombi mit Tuch, Stiefeln oder / und Strickjacke passt super zu dir. Mag ich sehr. Habe gestern übrigens meine erste Mabinta fertig. Toller Schnitt und eine 2. wird definitive folgen. Den Stoff kennst du ja 🙂 LG Undine

  3. Zwei sehr schöne Kombis. Tragebilder hätten mir sehr gefallen ;-).
    Herzlichst Ulla

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