Kategorie: Erdacht (Seite 1 von 5)

Perlen des Alltags: Das Ding mit der Dankbarkeit

Moin Welt.

Dankbarkeit ist in. Es gibt hunderte Ratgeber, einschlägige Magazine widmen ihre Titelstory Dankbarkeits- und Achtsamkeitsthemen, es gibt diverse Dankbarkeitsutensilien zu kaufen (Dankbarkeitskalender, -büchlein, -zettel) und hunderte von Blogartikeln zum Thema Dankbarkeit. Zeit, dass ich auch mal meinen Senf dazu gebe. Anregung dazu kam neulich aus den Insta-Stories, als eine recht bekannte Bloggerin von ihrem Ansatz erzählte, jeden Abend nicht nur 1 Dankbarkeitstagebuch zu füllen (für die schönen Momente des Tages), sondern sogar 2 (das andere für allgemeine Dankbarkeit), weil sie der Meinung sei, wenn man sich die schönen Dinge des Lebens – und seien sie auch noch klein – bewusst mache, sei nicht mehr so viel Platz im Leben für Frust und Unglück.

Und trotzdem fühle sie sich seltsam leer. Und das OBWOHL sie doch jeden Tag ihre Dankbarkeit trainiere!
Nun kam ihre Therapeutin ins Spiel, die ihr gesagt habe, dass das dann wohl nicht reiche. Man müsse auch für die schlechten Dinge im Leben dankbar sein. Und that’s the point, finde ich. Das hat mich so beschäftigt, dass ich das jetzt hier mal verarbeiten muss.
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Perlen des Alltags: Warum ich gern alleine ins Kino gehe

Moin Welt.

Es soll ja so Leute geben, für die ist es ein absolutes Armutszeugnis, wenn Menschen alleine in einem Restaurant sitzen oder im Kino. So nach dem Motto: der/die hat niemanden.

Ich.liebe.es.

Was nicht heisst, dass ich nicht auch gern mit anderen Leuten essen gehe oder ins Kino. Speziell im Kino bin ich allerdings ziemlich streng. Ich habe mich schonmal mit einem Date nicht mehr wiedergetroffen, weil er im Kino an den falschen Stellen  gelacht hat. Sorry, aber das geht ja gar nicht.
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Perlen des Alltags: Gendern? Ein entschiedenes GEIN!

Moin Welt.

Also. Dieses rosa/hellblau-Dingens nimmt derart überhand, dass ich nicht umhin komme, mir darüber mal Gedanken zu machen.

Wie es früher war

Meine eigene Sozialisation diesbezüglich fand in den 70ern statt, da war das modern und schick, rosa und hellblau wie den Teufel zu vermeiden, Kinder beiderlei Geschlechts in grün/orange/braun zu verpacken, Mädchen kurze Haare zu verpassen und Jungen lange zu erlauben. Genauso war es bei mir – ich durfte keinen langen Haare haben, lief meistens in grün/orange/ braun herum und mein großer Traum waren weiße Lackschuhe.

Ich erinnere mich noch an eine Hochzeit im Verwandtenkreis – da kann ich nicht älter als 4 gewesen sein – ich trug eine praktisch-karierte Hose und irgendetwas schmutzabweisendes. Dann sah ich SIE. Eine Cousine von mir trug einen Traum in rosa Tüll. TÜLL! Wahrscheinlich sah sie aus wie ein Sahnebaiser, aber ich fand sie wunderschön und war sehr neidisch. Wenn ich auch so etwas verlangte, wurde mir nur gesagt, das sei doch unpraktisch, passe sowieso bald nicht mehr und „du willst doch nicht aussehen wie sone Mädchen-Prinzessin?!“ DOCH! Genauso wollte ich aussehen! Auch wenn ich ein pummeliges, blondes, großes Mädchen war. Konsequenz daraus war, dass eine Phase in meinem Leben gab, so mit Anfang 30 als ich diese Prinzessinnenphase mit allem Drum und Dran nachholen musste. Klar war das peinlich. War mir allerdings egal 😉
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Perlen des Alltags: Mama-Zensur von Kinderbüchern. Muss das sein?

Moin Welt.

Wer hier mitliest, weiss, dass ich gern lese. Ich liebe Bücher. Schon immer, seit ich ein Kind bin. Und ich bin so glücklich, dass ich die Bücherliebe offenbar an meinen Sohn weitergeben konnte. Das ging übrigens ganz wie von selbst – das haben wir gar nicht groß forciert.

Nun habe ich neulich von einer Mutter folgendes gehört:„Ich lese die Bücher, die mein Kind lesen will, erstmal selbst, damit ich sicher sein kann, ob es etwas für ihn ist“.

Ich.war.entsetzt.
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Perlen des Alltags: die Sicht der Dinge

Moin Welt.

Es ist jetzt schon 2x in meinem Freundeskreis passiert, dass vermeintlich freundliche Microsoft-Mitarbeiter mit stark indisch eingefärbtem Englisch anriefen und auf angebliche Sicherheitslücken auf dem PC hinwiesen. Hier ist ein Wort der Warnung angebracht! Sollte so jemand bei Euch anrufen: sofort wieder auflegen und keine irgendwie gearteten Codes oder Passwörter herausgeben! Kein Microsoft-Mitarbeiter ruft einfach so bei euch an und verlangt persönliche Daten!!!

Beiden bekannten Personen ist es so ergangen, dass diese im übrigen sehr freundlichen Menschen ihnen dermaßen Angst bezüglich der Sicherheit der Daten auf dem PC gemacht haben, dass sie ihnen – fragt mich nicht wie, aber es geht – erlaubt haben, von extern auf den PC zuzugreifen und um ein Haar auch noch die Kreditkartennummern gegeben, um angeblich dringend erforderliche Sicherheits-Updates zu kaufen und zu installieren. Gottseidank haben beide das dann doch nicht gemacht, aber beide haben gesagt, dass sie wirklich kurz davor waren. Wohlgemerkt, es geht hier um aufgeklärte, gebildete, gut englisch sprechende Akademiker, die nicht mehr 20 sind und nicht um Omma Plüsch! Die WUSSTEN das, daß man am Telefon keine Daten und Passwörter verrät. Und trotzdem konnten beide von diesen Leuten so eingewickelt werden, dass sie um ein Haar einen großen Fehler gemacht hätten. Beide haben gesagt, ihnen wurde so Angst um ihre Daten und Fotos gemacht, dass sie regelrecht panisch wurden.

Worauf ich eigentlich hinaus will: mich rührt das sehr. Irgendwie sagt dieses „Reinfallen“ auf diese kriminellen Leute etwas ganz ganz Positives über diejenigen aus, finde ich. Sie sind einfach zu nett, um zu glauben, dass es so böse Leute gibt!
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2016: Das war’s oder Hallo 2017

Moin Welt.

Ich bin ja überhaupt kein Fan von guten Vorsätzen zum Jahresanfang – mich nerven diese Leute, die theatralisch um 23.59 Uhr am Silvesterabend ihre „letzte“ Zigarette rauchen und um 0:15 Uhr schon betrunken die nächste…die ersten drei Wochen im Januar kann man nirgendwo sporteln gehen, weil es überall knallvoll ist…Naja und so weiter. Was ich allerdings gern mag, sind Rückblicke und auch wenn alle 2016 total schrecklich fanden, war es für mich eigentlich ein ganz normales Jahr (wobei ich dieses Argument, wir müssten uns daran gewöhnen, dass wir in einem Alter sind, wo unsere Idole nun mal sterben, auch nicht so ganz nachvollziehen kann. Die müssen ja nicht alle mit 50 und nicht alle auf einmal sterben. Oder?).
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Perlen des Alltags: Klamotten kaufen mit einem Pubertier

Moin Welt.

Erst wollte ich noch den Zusatz „männlich“ dazu schreiben, aber ich glaube, so einen großen Unterschied macht es gar nicht. Was waren das früher für paradiesische Zeiten, als man auf einen x-beliebigen Kinderkleiderbasar gehen konnte und für wenig Geld Riesenauswahl an Klamotten von Marke bis noname hatte. Die Kinder wechselten die Größe erst sehr schnell und dann nicht mehr ganz so schnell, man nahm einfach, was man selbst niedlich und passend fand und gut. Oder wenn über den Spielplatzfunk Gerüchte weitergegeben wurden, dass es beim LADI Schneeanzüge oder ähnliches gab. Zwar musste man dann schon morgens um 7 Uhr an der Tür kratzen, aber jeder war mal dran und hat für die anderen mit eingekauft. Das waren noch Zeiten…
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12von12 Oktober

Moin Welt.

Heute ist der 12. und das heißt, es ist Zeit für 12von12. Mehr über diese Aktion könnt ihr hier erfahren:

Einmal im Leben wollte ich auch mal ein farblich sortiertes Müsli haben. Nu is denn aber auch gut.

fraumasulzke-12von12oktober16-12

Termin in Mainz:

In Mainz wird anscheinend ganzjährig Konfetti verstreut

In Mainz wird anscheinend ganzjährig Konfetti verstreut

Sowas mag ich. Übrigens ist die Straße schief, nicht die Frau Masulzke

Sowas mag ich. Übrigens ist die Straße schief, nicht die Frau Masulzke

LOS! JETZT ABER MAL!

LOS! JETZT ABER MAL!

Hier war leider zu

Hier war leider zu

Mein Autochen ist ein Opa und wird langsam wunderlich. Wenn man die Lüftung anmacht, riecht es ganz streng nach Maggi.

fraumasulzke-12von12oktober16-5

Ich mochte ja Jahre Jahrzehnte keinen Rosenkohl. Bis Herr Masulzke mal diese Suppe kochte. Echtes Soulfood für graue Herbsttage und seeeehr lecker. Rezept übrigens hier

fraumasulzke-12von12oktober16-8

Mama-Taxi

Mama-Taxi

Plant-Content

Plant-Content

Nochmehr Plant-Content. Ist die Vase nicht schön?

Nochmehr Plant-Content. Ist die Vase nicht schön?

Kleine Schnecke beim Fotografieren entdeckt

Kleine Schnecke beim Fotografieren entdeckt

Falls jemand noch Lust hat, bei unserem DIY-Adventskalender mitzumachen, bitte hier entlang.

fraumasulzke-12von12oktober16-11

Eine wirklich tolle Aktion, die Spaß macht und in der anstrengenden Adventszeit jeden Morgen mit einem Lächeln starten lässt.

Bis die Tage

die fraumasulzke

DIY-Adventskalender 2016 #24kleineFreuden (Werbung)

Moin Welt.

Es geht wieder lo-hos. Und ich muss ehrlich sagen, ich freue mich wie verrückt, dass wir dieses Jahr wieder einen DIY-Adventskalender auf die Beine stellen werden, wir alle zusammen! Und noch mehr freue ich mich, dass die tolle Undine wieder mit von der Partie ist!

Auf dem Bild oben seht ihr übrigens meine ganz persönlichen Lieblinge von 2015 (die übrigens das ganze Jahr bei mir standen und mir Freude gemacht haben. Sind die nicht super-super-toll?)

Wir haben uns das Motto #24kleineFreuden überlegt, weil so in der Adventszeit jeder stressige Morgen mit einem Lächeln im Gesicht starten kann.
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Perlen des Alltags: Was die Zombie-Apokalyse mit sauberen Schlüppis zu tun hat

Moin Welt.

Musstet Ihr zuhause helfen? So als Kinder meine ich? Ich eigentlich wenig, aber igendwann hat meine Mutter beschlossen, sie macht jetzt nix mehr und dann stand ich da und musste mir selbst Bügeln beibringen.

Der kleine Herr M. ist jetzt fast 12 und so gewisse Dinge kann er jetzt durchaus mal übernehmen, finde ich. Er nicht. Wenn ich mit befreundeten Mädchen-Muddis  über dieses Thema spreche und mir dann Handy-Fotos von selbstgebackenen Kuchen, 3-Gänge-Menüs gezeigt oder Geschichten vom gedeckten Frühstückstisch erzählt werden, bin ich immer vollkommen erstaunt. Mein Sohn behauptet, er wisse noch nicht mal, wo die Kochlöffel aufbewahrt werden (in einem Krug direkt neben dem Herd).
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