Schlagwort: Bücher (Seite 1 von 3)

ErLesen: das Buch, das mein Leben veränderte

Moin Welt,

neulich las ich irgendwo von einer Blogparade zu dem o.g. Thema, habe es wahrgenommen, wieder vergessen (weil: nö. Also echt. Ich lese ja gern. Aber LEBEN VERÄNDERN ist schon stark!). Und wie immer arbeitet es dann doch in mir herum (Naja. Es gibt schon Bücher, die mich sehr geprägt haben. Vielleicht ist da doch eins?) – bis es dann BÄM klar war. NATÜRLICH gibt es da ein Buch. Und ich würde sogar behaupten, von all den tausenden Büchern, die ich in meinem Leben schon gelesen habe, ist dies wirklich das einzige, das mein Leben wirklich verändert hat. Nu seid ihr aber gespannt, ne?

Es ist „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr.
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Perlen des Alltags: Mama-Zensur von Kinderbüchern. Muss das sein?

Moin Welt.

Wer hier mitliest, weiss, dass ich gern lese. Ich liebe Bücher. Schon immer, seit ich ein Kind bin. Und ich bin so glücklich, dass ich die Bücherliebe offenbar an meinen Sohn weitergeben konnte. Das ging übrigens ganz wie von selbst – das haben wir gar nicht groß forciert.

Nun habe ich neulich von einer Mutter folgendes gehört:„Ich lese die Bücher, die mein Kind lesen will, erstmal selbst, damit ich sicher sein kann, ob es etwas für ihn ist“.

Ich.war.entsetzt.
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Erlesen im März: Das Nest von Cynthia D’Arprix Sweeney

Moin Welt.

Schonwieder 1 Glücksgriff. Ich weiss gar nicht, wie ich auf „Das Nest“ von Cynthia D’Arprix Sweeney aufmerksam geworden bin, jedenfalls hat mich der Klappentext angesprochen:

Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Sie sind ihren Vierzigern, stehen mitten im Leben und sie haben immer gewusst, sie würden eines Tages erben. Aber was, wenn die Erbschaft ausbleibt? Ein warmherziger, humorvoller und scharfsinniger Roman darüber, wie der Kampf ums Geld Lebensentwürfe und Familien durcheinander bringen kann.

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ErLESEN Bücher im Februar: Meine geniale Freundin von Elena Ferrante

Moin Welt.

Auf dieses Buch, das ich zu Weihnachten (übrigens gleich 2x) bekommen habe, habe ich mich schon im Vorfeld sehr gefreut –  ich hatte schon einiges davon gehört und war sehr gespannt. Mittlerweile bin ich zu meiner normalen Lesefrequenz zurückgekehrt und kann in den letzten 4 Wochen „nur“ auf dieses Buch zurückblicken.

Und seit langer Zeit mal wieder ein Buch, bei dem man richtig traurig ist, wenn es zu Ende ist. Zum Glück werden noch 3 weitere Bände folgen.

Worum geht es? Es geht um Lila und Elena, die im Neapel der 50iger Jahre aufwachsen und beste Freundinnen sind. Die Umgebung ist ärmlich, trotzdem versuchen beide ihren Weg zu machen: Elena erkämpft sich mit Fleiß und guten Noten den Weg aufs Gymnasium und Lila, die Hochbegabte, der scheinbar alles zufällt, die aber mit ihrem schwierigen und unangepassten Charakter den aussichtslosen Kampf gegen ihre Familie nur verlieren kann. So heiratet sie schon mit 16, um ausbrechen zu können und damit endet das Buch.
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Erlesen: Bücher im Januar

Moin Welt.

Ich bin ja immer ganz verwundert, wenn ich so auf den sozialen Medienkanälen von sogenannten „SUB“ (=Stapel ungelesener Bücher) lese. Da ist die Rede von „Ich komme nicht hinterher“ „Hilfe, mein SUB ist schonwieder höher geworden“ usw. Das verstehe ich ja irgendwie so gar nicht. Ich finde das sehr beruhigend, wenn ich überhaupt einen SUB hier rumliegen habe und gerade jetzt im Januar (aka nach Weihnachten) habe ich endlich AUCH mal einen SUB!

Zwischen den Jahren hatte ich frei, und da ich wie alle anderen auch krankheitsbedingt herumlag, hatte ich viel Zeit zum Lesen.

Was gab es also: Weiterlesen

Schonwieder in Feierlaune?

Moin Welt.

Na wie sieht es aus – könnt Ihr schon wieder? Ich habe letztens das wunderschöne Buch „Feierlaune“ von Holly Becker und Leslie Schewring vom DVA-Verlag zu Rezensionszwecken bekommen und fand das so inspirirend, dass ich direkt Lust auf eine kleine Feier bekommen habe. Das war zwar noch vor Weihnachten, aber mein Motto „Mädchen-Bastel-Party“ hatte nicht zwingend was mit Advent zu tun, finde ich (Basteln geht immer).

Hier seht ihr ein paar ausgewählte Seiten aus dem Buch:

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Erlesen im November: Wie ist das eigentlich mit Hörbüchern?

Moin Welt.

Zählen er-hörte Bücher eigentlich auch als richtig gelesen? Ich habe da irgendwie so einen inneren Moralkodex, das seien keine „richtig gelesenen“ Bücher sagt er mir. Aus diesem Grund habe ich bisher nur sehr wenige Bücher gehört. Ich mag es, wenn die Figuren in meinem Kopf ihre eigene Stimme haben und möchte nicht, dass mir das jemand – also in dem Fall der Sprecher – wegnimmt. Das ist so wie mit vielen Filmen, oft empfindet man das Buch doch als „viiiiiel besser“.  Außerdem schlafe ich sofort ein, wenn mir jemand vorliest. Muss eine frühkindliche Prägung sein 😉

Jedenfalls gibt es eine Ausnahme: Nämlich lange Autofahrten. Da wir ja öfter mal in den Norden fahren (was ja, wenn es gut läuft, mindestens 4 Stunde reine Fahrtzeit sind), haben wir jetzt schon des öfteren mal ein Hörbuch gehört. Angefangen mit „Altes Land“ von Dörte Hansen, tolles Buch und großartigst vorgelesen von Hannelore Hoger und jetzt auf der Fahrt nach Sylt „Was ich Euch nicht erzählte“ von Celeste Ng.
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Erlesen: Herbstlektüre. Von Challenges bis Dystopien

Moin Welt.

Ich habe irgendwie einen Hang zu Dystopien für Jugendliche. Geradezu verschlungen habe ich damals die Panem-Trilogie und jetzt habe ich die Reihe „Die Auserwählten“ von James Dashner entdeckt. Ich habe den kleinen Herrn M. quasi gezwungen, nein, nicht die Bücher zu lesen 😉 , sondern die ersten beiden Bände aus der Schulbücherei auszuleihen, aber herrje! Jetzt sind Ferien – da muss Band 3 erst recht her! Also. Worum geht es in Band 1 und 2?

Thomas wacht in einem Aufzug auf und kann sich – außer an seinen Vornamen – an nichts erinnern. Er kommt an einen merkwürdigen Ort namens „die Lichtung“, umschlossen von hohen Steinmauern, einem Labyrinth, dessen Mauern sich nachts verschieben. Auf der Lichtung hat sich eine Gruppe von ca. 40 Jugendlichen (alles Jungs) einigermaßen eingerichtet, so dass sie überleben können. Allen geht es wie Thomas, außer an ihren Namen erinnern sie sich an nichts. Nachts schließen sich die Tore zum Labyrith und die Griewer (grauenvolle Halbmaschinenmonster) kommen raus und killen alles, was sich ins Labyrinth traut. Einige Tage nach Thomas Ankunft kommt ein Mädchen auf die Lichtung und prompt geht alles zu Ende. Die Tore schließen sich nicht mehr, es gibt keinen Essensnachschub mehr und die Griewer holen sich einen nach dem anderen der Jungs, bis ihnen klar wird, dass sie jetzt einen Ausweg finden MÜSSEN. Natürlich spielt Thomas dabei eine exponierte Rolle.

Da es einen 2. Und 3. Band gibt, kann man sich denken, ob die Jungs es schaffen, aus dem Labyrinth zu entkommen. In der Fortsetzung, als alle schon denken, sie seien jetzt in Sicherheit, geht es natürlich nochmal eine Nummer härter zur Sache. Die Jugendlichen landen in der „Brandwüste“, wo sie 2 Wochen Zeit haben, den sog. „sicheren Hafen“ zu erreichen. Und meine Güte – ich bin nun wirklich nicht zart besaitet, aber einige Stellen haben mich an Stephen King zu seinen besten Zeit erinnert. Zu allem Unglück sind die Jugendlichen auch noch mit der tödlichen Krankheit „Brand“ infiziert. In allerletzter Sekunde werden sie von einem Hubschrauber eingesammelt und nun bin ich auf Band 3 gespannt. Wenn ich den Büchern eine Altersfreigabe geben müsste, würde ich fast sagen, nicht unter 16. Das Gemetzel ist teilweise schon echt ganzschön heftig. Aber spannend!

Natürlich kam ich als Harry-Potter-Leserin der ersten Stunde nicht umhin, „Harry Potter und das verwunschene Kind“ zu lesen, das ja eigentlich ein Theaterstück ist. Als solches mag es funktionieren, als Buch fand ich die Story jetzt etwas dünn. Grob gesagt geht es um das Zeitparadoxon. Obwohl es irgendwie ganz charmant war, von Harry als überforderten Vater mit pubertierendem Sohn zu lesen.

Weiterhin habe ich anscheinend momentan Spaß daran, von Menschen zu lesen, die Sachen ausprobieren („Challenges“ ne) . Das hat mir schon dem Buch von Meike Winnemuth so gut gefallen (Rezension hier) und nun hat mir eine Freundin das Buch „Sachen machen“ von Isabel Bogdan empfohlen. Untertitel: Was ich immer schon tun wollte. Sie macht. Und berichtet darüber  in diesem Buch. Teilweise schreiend witzig. Von Bikram Yoga (ja genau das ist das Yoga, wo man im 40 Grad heißen Raum rumturnt) über Teilnahme an einer Schweineschlachtung (nicht so dramatisch wie man angenommen hätte), Rhönrad-Turnen, Sado-Maso-Fetisch-Party bis hin nach Wacken. Ja genau, das berühmte Heavy-Metal-Festival, das einmal jährlich im gleichnamigen Dorf in Schleswig-Holstein stattfindet. Das hat sie so umwerfend gemacht, dass ich in meinem ältere-Dame-Alter (zumindest was Heavy-Metal-Festivals angeht) ernsthaft überlege, dass ich da doch vielleicht auch nochmal hin muss. Herrliches Buch. Lesen!

Außerdem habe ich noch das Buch „Hausbesuche“ von Stephanie Quitterer als Rezensionsexemplar vom Knaus-Verlag erhalten  (Ich bedanke mich dafür. Auf meine Meinung hat dies jedoch keinen Einfluss).

Dieses Buch ist aus ihrem Blog entstanden, als sie, neu in ihrem Kiez in Berlin und frisch Mutter geworden, ihre Nachbarschaft kennenlernen wollte. Weil sie nämlich keine Lust hatte, als fleischgewordenes Feindbild (Lattemacchiato-Mutti) in ihrem gentrifizierten In-Viertel wahrgenommen zu werden. Dazu hat sie einfach jeden Tag einen Kuchen gebacken und ist bei wildfremden Leuten klingeln gegangen.

Und.das. hat. die. WIRKLICH.gemacht.

Krass oder? Also es ist kein Roman, sondern quasi ein Tatsachenbericht. Ich weiss immer noch nicht, ob ich das bewundernswert finden soll oder einfach nur wahnsinnig. Zumal sie nach eigenen Aussagen nicht unbedingt die Extrovertiertheit in Person ist. Erst hab ich gedacht, naja ist ja einfach, du schreibst dir das Wort „Projekt“ auf die Stirn und kannst Dich dahinter schön verstecken, aber trotzdem war es wohl so, dass sie halbe Nachmittage abgewimmelt wurde – richtig angemotzt wurde sie wohl nur ein einziges mal – das muss man auch erstmal wegstecken können. Wobei das Hochgefühl hinterher, wenn man über seinen Schatten gesprungen ist, reingelassen wurde und Smalltalk mit vollkommen unbekannten Menschen gemacht hat (Gott, was für ein Albtraum), wohl alles aufwiegt.

Natürlich hat sie neben merkwürdigen auch tiefbewegende und berührende Begegnungen gehabt. Und auch Freunde gefunden. Für mich bleibt irgendwie ein Nachgeschmack von vollkommen irrwitzig. So ähnlich, als wenn ich ein Buch über eine Ein-Mann-Polarexpedition (nackt) gelesen hätte – schon irgendwie spannend, aber für meine Begriffe vollkommen absurd. Meinen tiefen Respekt für diese Idee hat sie aber trotzdem, die Stephanie. Und ich bin mir nicht sicher, ob ICH sie reingelassen hätte, wenn jemand vor meiner Tür steht, den ich noch nie gesehen habe und mit mir in meinem Wohnzimmer Kaffee trinken will? Mal ehrlich, Arm hoch, wer hätte das gemacht? (Übrigens hätte sie selbst sich auch nicht reingelassen, schreibt sie).

Nächste Woche gehe ich auf die Buchmesse und hoffe, wieder gaaanz viele neue Bücher auf meine Liste zu schreiben. Wer Lesetipps hat, bitte wie immer her damit.

Bis die Tage

die fraumasulzke

Erlesen: „Um es kurz zu machen“ von Meike Winnemuth

Liebe Frau Winnemuth (oder darf ich Meike sagen? Ich würde Dich ja so einschätzen, dass es ok ist),

normalerweise fange ich meine Posts ja immer mit „Moin Welt“ an – die darf auch gerne mitlesen, die Welt, aber heute möchte ich endlich mal loswerden, was ich Dir schon immer mal sagen wollte.

In meinem letzten Post zum Thema Lesen habe ich ja schon geschrieben, dass ich an chronischen Buchmangel leide und jetzt die Tage war es mal wieder soweit. Und da flattert mir doch tatsächlich Dein Buch als Rezensionsexemplar ins Haus. HACH! Was für eine Freude!

Eigentlich kennen wir uns nämlich schon ganz lange, obwohl Du das möglicherweise wahrscheinlich gar nicht weisst. Als Du nämlich in den 90ern bei der „amica“ Redakteurin warst – und ich als kleine Studentin genau in dem Verlag gejobbt habe – hatte ich natürlich deshalb immer die neuste Ausgabe dieser Zeitschrift und schon damals waren die Kolummnen und Artikel ein Highlight! Unvergessen, wie Du über den Besuch beim Schönheitschirurgen geschrieben hast. Oder die Kolumnen zusammen mit dem Typen da (weiß gar nicht mehr, wie der bloß hieß) – einmal aus Deiner weiblichen Sicht und zum selben Thema von ihm. Der Swingerclub! Das war echt großartig. Und dann hast Du auch noch in derselben Muckibude trainiert wie ich! Ich saß also auf dem Fahrrad hinter Dir, habe mich ständig gefragt „Ist sie das? Natürlich ist sie das“ und wie ich um Himmelswillen was absolut lässigcoolesgeistreiches sagen könnte, damit ich Dich kennenlernen kann. Hab mich natürlich nie getraut – nur aus der Ferne strampelnderweise angehimmelt.
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Sommerlektüre – Buchempfehlungen

Es soll ja Leute geben, die haben ständig ungelesene Bücherstapel rumliegen und kommen nicht hinterher – was mir ehrlich gesagt, ein Rätsel ist. Ich habe IMMER zu wenig Lesestoff und leide an ständiger Buchverarmungsangst. Ok, es gibt 2 Ausnahmen, jeweils ca. 4-6 Wochen nach Geburtstag und Weihnachten, da habe ich genug Auswahl. Ehrlich gesagt gehöre ich auch zu den Leuten, die gerne mal 2 (oder auch mehr) Bücher gleichzeitig lesen und gern noch das eine oder andere Magazin nebenbei. Was ich eigentlich sagen will, ich lese immer. Nicht nur im Urlaub, da aber dann auch gerne mal ein Buch in 2 Tagen.
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