Schlagwort: Gedanken (Seite 1 von 3)

Perlen des Alltags: Praktikant im Phantasialand

Moin Welt.

Machen wir uns nix vor. Die lieben Kleinen werden langsam groß und neben allgemeinen Themen des Allmählich-Erwachsenwerdens macht man sich so langsam langsam schonmal Gedanken für die Zeit „danach“. Sprich nach der Schule. Also so ganz danach. Nach dem Abschluss!

Aus dem „Ich will Astronaut/Rennfahrer/Dinosaurierforscher/Pirat“-Alter sind sie so langsam raus, aber was so richtig kommen soll, wissen sie auch noch nicht. Was ja auch vollkommen ok und nachvollziehbar ist. Ist ja schon noch ein paar Jahre hin. Was dabei nun helfen kann oder soll, ist das bei einigen Jugendlichen im Bekanntenkreis anstehende Praktikum. Wofür es genau sein soll, konnte keiner so richtig beantworten – für die Berufsorientierung erscheint es uns schon noch etwas früh mit 14 – was die nachfolgende Geschichte lebhaft illustriert…
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12von12 im Dezember 2017: Adventsedition

Moin Welt.

I bims. Weil heute der 12. ist, außerhalb der Reihe. Mal sehen, ob es denn 12 werden – Fotos sind alle nicht bearbeitet, also auch matschiger Gelbstich dabei. So ist es eben im Winter.

Eigentlich war heute ein ganz trauriger Tag. Eine Lieblingskollegin von mir geht und wir haben ihr mit ganz vielen rosafarbenen Geschenken hoffentlich den Weg in eine rosige Zukunft gewiesen.


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Perlen des Alltags: Das Ding mit der Dankbarkeit

Moin Welt.

Dankbarkeit ist in. Es gibt hunderte Ratgeber, einschlägige Magazine widmen ihre Titelstory Dankbarkeits- und Achtsamkeitsthemen, es gibt diverse Dankbarkeitsutensilien zu kaufen (Dankbarkeitskalender, -büchlein, -zettel) und hunderte von Blogartikeln zum Thema Dankbarkeit. Zeit, dass ich auch mal meinen Senf dazu gebe. Anregung dazu kam neulich aus den Insta-Stories, als eine recht bekannte Bloggerin von ihrem Ansatz erzählte, jeden Abend nicht nur 1 Dankbarkeitstagebuch zu füllen (für die schönen Momente des Tages), sondern sogar 2 (das andere für allgemeine Dankbarkeit), weil sie der Meinung sei, wenn man sich die schönen Dinge des Lebens – und seien sie auch noch klein – bewusst mache, sei nicht mehr so viel Platz im Leben für Frust und Unglück.

Und trotzdem fühle sie sich seltsam leer. Und das OBWOHL sie doch jeden Tag ihre Dankbarkeit trainiere!
Nun kam ihre Therapeutin ins Spiel, die ihr gesagt habe, dass das dann wohl nicht reiche. Man müsse auch für die schlechten Dinge im Leben dankbar sein. Und that’s the point, finde ich. Das hat mich so beschäftigt, dass ich das jetzt hier mal verarbeiten muss.
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Kunst ist, wenn es was mit Dir macht – Besuch auf der documenta 14

Moin Welt.

Es gab mal eine Zeit – ich war noch sehr sehr jung – als mich moderne Kunst geradezu erbost hat. Ihr kennt sicher diesen Comic, wo ein Mann vor einer blauen Leinwand steht und in seiner Sprechblase steht „Das kann ich auch“ und auf dem Bild steht „Kannst Du eben nicht“? Ich fand es geradezu eine Frechheit, beispielsweise eine Leinwand eben blau anzumalen und sich dann hinzustellen und zu sagen, das ist Kunst. Irgendwann habe ich dann angefangen, Vincent van Gogh zu mögen, mich ein bisschen mit seiner Geschichte und seinem Werk zu beschäftigen und ihr wisst es ja sicher – dass van Gogh ja zu Lebzeiten nicht ein einziges Bild verkauft hat, weil er einfach wohl zu unerhört modern war. Das hat mir dann doch zu Denken gegeben.
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Perlen des Alltags: Gendern? Ein entschiedenes GEIN!

Moin Welt.

Also. Dieses rosa/hellblau-Dingens nimmt derart überhand, dass ich nicht umhin komme, mir darüber mal Gedanken zu machen.

Wie es früher war

Meine eigene Sozialisation diesbezüglich fand in den 70ern statt, da war das modern und schick, rosa und hellblau wie den Teufel zu vermeiden, Kinder beiderlei Geschlechts in grün/orange/braun zu verpacken, Mädchen kurze Haare zu verpassen und Jungen lange zu erlauben. Genauso war es bei mir – ich durfte keinen langen Haare haben, lief meistens in grün/orange/ braun herum und mein großer Traum waren weiße Lackschuhe.

Ich erinnere mich noch an eine Hochzeit im Verwandtenkreis – da kann ich nicht älter als 4 gewesen sein – ich trug eine praktisch-karierte Hose und irgendetwas schmutzabweisendes. Dann sah ich SIE. Eine Cousine von mir trug einen Traum in rosa Tüll. TÜLL! Wahrscheinlich sah sie aus wie ein Sahnebaiser, aber ich fand sie wunderschön und war sehr neidisch. Wenn ich auch so etwas verlangte, wurde mir nur gesagt, das sei doch unpraktisch, passe sowieso bald nicht mehr und „du willst doch nicht aussehen wie sone Mädchen-Prinzessin?!“ DOCH! Genauso wollte ich aussehen! Auch wenn ich ein pummeliges, blondes, großes Mädchen war. Konsequenz daraus war, dass eine Phase in meinem Leben gab, so mit Anfang 30 als ich diese Prinzessinnenphase mit allem Drum und Dran nachholen musste. Klar war das peinlich. War mir allerdings egal 😉
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Perlen des Alltags: Mama-Zensur von Kinderbüchern. Muss das sein?

Moin Welt.

Wer hier mitliest, weiss, dass ich gern lese. Ich liebe Bücher. Schon immer, seit ich ein Kind bin. Und ich bin so glücklich, dass ich die Bücherliebe offenbar an meinen Sohn weitergeben konnte. Das ging übrigens ganz wie von selbst – das haben wir gar nicht groß forciert.

Nun habe ich neulich von einer Mutter folgendes gehört:„Ich lese die Bücher, die mein Kind lesen will, erstmal selbst, damit ich sicher sein kann, ob es etwas für ihn ist“.

Ich.war.entsetzt.
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Merle-Perlen des Alltags: ABCFee

Moin Welt.

Bei Fees im Blog *klick gibt es in unregelmäßigen Abständen Beiträge zu bestimmten Buchstaben des Alphabets und als ich ihren Beitrag über ihren nicht-alltäglichen Namen gelesen habe, dachte ich mir, das ist ein Superthema für meine Perlen des Alltags. Bei mir ist das nämlich irgendwie alles so ähnlich und doch ganz anders als bei Fee.

Soweit ich weiß, habe ich den Namen Merle bekommen, weil meine Eltern ein Faible für nordische Namen hatten (meine Geschwister haben jedenfalls auch nordische Vornamen) und weil man ihn schlecht abkürzen kann. Ich habe auch keine Zweit- oder Drittnamen. Leider – als Kind fand ich das immer total spannend, wenn die Freundin, die man eigentlich nur als „Tanja“ oder „Susanne“ kannte, auf einmal offenbarte, dass sie noch „Jolante Elisabeth“ oder „Bärbel Sophie“ heisst. Nach der Omma,  alten Erbtanten oder einfach so. Das war immer so eine Mischung aus Neid (die hat mehr Namen als ich) und Gänsehaut (wenn der coole Typ aus der 10a rausfindet, dass jemand „Bärbel“ heisst, hast du doch bis in alle Ewigkeit bei dem verloren). Natürlich musste man SCHWÖREN, dass NIENIENIE jemanden zu verraten. Vor allem dem coolen Typ aus der 10a nicht.
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Perlen des Alltags: die Sicht der Dinge

Moin Welt.

Es ist jetzt schon 2x in meinem Freundeskreis passiert, dass vermeintlich freundliche Microsoft-Mitarbeiter mit stark indisch eingefärbtem Englisch anriefen und auf angebliche Sicherheitslücken auf dem PC hinwiesen. Hier ist ein Wort der Warnung angebracht! Sollte so jemand bei Euch anrufen: sofort wieder auflegen und keine irgendwie gearteten Codes oder Passwörter herausgeben! Kein Microsoft-Mitarbeiter ruft einfach so bei euch an und verlangt persönliche Daten!!!

Beiden bekannten Personen ist es so ergangen, dass diese im übrigen sehr freundlichen Menschen ihnen dermaßen Angst bezüglich der Sicherheit der Daten auf dem PC gemacht haben, dass sie ihnen – fragt mich nicht wie, aber es geht – erlaubt haben, von extern auf den PC zuzugreifen und um ein Haar auch noch die Kreditkartennummern gegeben, um angeblich dringend erforderliche Sicherheits-Updates zu kaufen und zu installieren. Gottseidank haben beide das dann doch nicht gemacht, aber beide haben gesagt, dass sie wirklich kurz davor waren. Wohlgemerkt, es geht hier um aufgeklärte, gebildete, gut englisch sprechende Akademiker, die nicht mehr 20 sind und nicht um Omma Plüsch! Die WUSSTEN das, daß man am Telefon keine Daten und Passwörter verrät. Und trotzdem konnten beide von diesen Leuten so eingewickelt werden, dass sie um ein Haar einen großen Fehler gemacht hätten. Beide haben gesagt, ihnen wurde so Angst um ihre Daten und Fotos gemacht, dass sie regelrecht panisch wurden.

Worauf ich eigentlich hinaus will: mich rührt das sehr. Irgendwie sagt dieses „Reinfallen“ auf diese kriminellen Leute etwas ganz ganz Positives über diejenigen aus, finde ich. Sie sind einfach zu nett, um zu glauben, dass es so böse Leute gibt!
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2016: Das war’s oder Hallo 2017

Moin Welt.

Ich bin ja überhaupt kein Fan von guten Vorsätzen zum Jahresanfang – mich nerven diese Leute, die theatralisch um 23.59 Uhr am Silvesterabend ihre „letzte“ Zigarette rauchen und um 0:15 Uhr schon betrunken die nächste…die ersten drei Wochen im Januar kann man nirgendwo sporteln gehen, weil es überall knallvoll ist…Naja und so weiter. Was ich allerdings gern mag, sind Rückblicke und auch wenn alle 2016 total schrecklich fanden, war es für mich eigentlich ein ganz normales Jahr (wobei ich dieses Argument, wir müssten uns daran gewöhnen, dass wir in einem Alter sind, wo unsere Idole nun mal sterben, auch nicht so ganz nachvollziehen kann. Die müssen ja nicht alle mit 50 und nicht alle auf einmal sterben. Oder?).
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#24kleineFreuden Woche 3

Moin Welt.

Also dieses Jahr haben wir uns echt selbst übertroffen. Ein Geschenk schöner als das andere. Wollen wir nicht einfach weitermachen? So #365kleineFreuden vielleicht???

Ok. Kleiner Scherz, wenn man jeden Tag so etwas Schönes bekäme, wäre es ja irgendwann nichts Besonderes mehr. Allerdings ist es schon ein etwas komisches Gefühl, zu sehen, wie die Adventskalenderkiste jeden Tag leerer wird – andererseits bin ich, wie es sicher vielen von Euch geht – einfach weihnachtsreif und habe so langsam keine Lust mehr auf Jahresendhetze im Büro und privat. Hier sind Tag 11 – 17 und ich freue mich wahnsinnig auf die restlichen #7kleinenFreuden.

Tag 11: Hergestellt von Annette

Tag 11: Hergestellt von Annette

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