Schlagwort: Gedichte

12von12 im Dezember 2017: Adventsedition

Moin Welt.

I bims. Weil heute der 12. ist, außerhalb der Reihe. Mal sehen, ob es denn 12 werden – Fotos sind alle nicht bearbeitet, also auch matschiger Gelbstich dabei. So ist es eben im Winter.

Eigentlich war heute ein ganz trauriger Tag. Eine Lieblingskollegin von mir geht und wir haben ihr mit ganz vielen rosafarbenen Geschenken hoffentlich den Weg in eine rosige Zukunft gewiesen.


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Fiat Lux – Musik von Licht und Leben

Moin Welt.

Komme gerade von einem wunderschönen Konzert wieder und bin ganz beseelt. Kennt ihr das, wenn die Musik so nachklingt, dass man das Gesabbel im Autoradio einfach nicht ertragen kann…so eine Art von Konzert war das…

Das ist die wunderbare Stunde,

da sich begegnen Tag und Nacht,

da über letztem Bergesleuchten

aufsteigt der Sterne Silberpracht.

Die Lüfte wonniglich erschauern

Und einen sich zu leisem Chor,

die Blumen senden Weihrauchdüfte

in scheuer Inbrust fromm empor.

 

Dann sehen tief sich in die Augen

Und fragen stumm sich Tag und Nacht:

„Hast wieder du in schweren Schalen

Den Menschen Wehr und Glück gebracht?

Hast wieder du entzückt, beseligt

Hast du ertränkt in Gram und Leid?

Welch Schicksal, Schicksal sein zu müssen

In alle Weltenewigkeit!“

(Gustav Jordan)

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche…

Bis die Tage

die fraumasulzke

1. Advent

Es gbt so wunderweiße Nächte,

Drin alle Dinge Silber sind.

Da schimmert mancher Stern so lind,

Als ob er fromme Hirten brächte

Zu einem neuem Jesuskind.

Weit wie mit  dichtem Diamantenstaube

Bestreut, erscheinen Flur und Flut,

Und in die Herzen traumgemut,

Steigt ein kapellenloser Glaube,

der leise seiner Wunder tut.

Rainer Maria Rilke

Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent.

Beste Grüße

Merle

Mädchen-Wochenende

Es geht uns mit  Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

Ludwig Feuerbach

Ich freue mich auf:

  • Ungestörte Gespräche ohne Ende
  • Inspiration
  • Ausgehen
  • Lachen
  • Neuigkeiten
  • Basteln
  • Kochen
  • Shoppen
  • EUCH!!!

Liebe A., liebe E. – bis nachher.

Welt: Bis Montag :o)

Eure fraumasulzke

Sonntag im Wald

Dies ist ein Herbsttag,

wie ich keinen sah! Die Luft ist still

als atmete man kaum, und dennoch

fallen raschelnd fern und nah, die

schönsten Früchte ab von jedem Baum

(Hebbel)

Wald (8)Wald (7)Wald (5)Wald (4)Wald (3)Wald (2)Wald (1)Viele Grüße

fraumasulzke

Bücherliebe: Raufgefallen von Shel Silverstein

Einer meiner absoluten Lieblings-schmöker-Bücher ist „Raufgefallen“ von Shel Silverstein in einer großartigen Übersetzung von Harry Rowohlt.

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Was in diesem Buch an vorder- und hintergründigem Humor, Wortwitz und Schüttelreimen steckt, bedarf sicher eines meisterhaften Übersetzers. Nun mag man von Harry Rowohlt ja halten, was man will – aber das kann er. Ich habe ihn mal live erlebt, als er noch auf Lesungen qualmte wie ein Schlot und soff wie ein Eimer – ich hatte Tränen in den Augen, zum einen vom Rauch, zum anderen vor Lachen…

Nun aber zurück zu Schel Silverstein. Wikipedia schreibt über ihn, dass er ein US-amerikanischer Songwriter, Musiker, Filmkomponist, Drehbuchautor, Dichter, Karikaturist und Verfasser von Kinderbüchern war, auch bekannt unter dem Namen Onkel Shelby. Leider ist er 1999 gestorben.

Angefangen hat er seine Karriere beim Playboy (angeblich spricht da ja für Qualität ;o)) und was ihn noch symphathischer macht ist – finde ich – daß er überzeugt war, geschriebene Worte müssten auf geeignetem zum Werk passenden Papier gelesen werden. Er ließ seine Gedichte und Erzählungen nur dann veröffentlichen, wenn er die Art, Größe, Form und Farbe des Papieres selbst festlegen konnte. Gelegentlich verfasste er umgangssprachliche Lyrik, wie beispielsweise eine Rapversion von Shakespeares Hamlet, die 1998 im Playboy auf gelb-beigem Spezialpapier veröffentlicht wurde. Im Jahre 2005 erschien Silversteins Buch Runny Babbit, bei dem jedes Gedicht und jede Illustration aus einem Schüttelreim besteht.

Silverstein behauptete, niemals Gedichte anderer gelesen und deshalb seinen eigenen Stil entwickelt zu haben. Sein Stil war locker und gesprächsartig, manchmal bis hin zur Profanität und der Verwendung aktuellen Slangs.

Wer mit dem Witz von Ringelnatz etwas anfangen kann, wird Shel Silverstein lieben:

002Eins meiner Lieblingsgedichte. Eigentlich sind alle toll, aber das Gedicht über Pinocchio z.B. ist auch großartig…

Bis die Tage, beste Grüße

fraumasulzke

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