Schlagwort: Glück

Perlen des Alltags: die Sicht der Dinge

Moin Welt.

Es ist jetzt schon 2x in meinem Freundeskreis passiert, dass vermeintlich freundliche Microsoft-Mitarbeiter mit stark indisch eingefärbtem Englisch anriefen und auf angebliche Sicherheitslücken auf dem PC hinwiesen. Hier ist ein Wort der Warnung angebracht! Sollte so jemand bei Euch anrufen: sofort wieder auflegen und keine irgendwie gearteten Codes oder Passwörter herausgeben! Kein Microsoft-Mitarbeiter ruft einfach so bei euch an und verlangt persönliche Daten!!!

Beiden bekannten Personen ist es so ergangen, dass diese im übrigen sehr freundlichen Menschen ihnen dermaßen Angst bezüglich der Sicherheit der Daten auf dem PC gemacht haben, dass sie ihnen – fragt mich nicht wie, aber es geht – erlaubt haben, von extern auf den PC zuzugreifen und um ein Haar auch noch die Kreditkartennummern gegeben, um angeblich dringend erforderliche Sicherheits-Updates zu kaufen und zu installieren. Gottseidank haben beide das dann doch nicht gemacht, aber beide haben gesagt, dass sie wirklich kurz davor waren. Wohlgemerkt, es geht hier um aufgeklärte, gebildete, gut englisch sprechende Akademiker, die nicht mehr 20 sind und nicht um Omma Plüsch! Die WUSSTEN das, daß man am Telefon keine Daten und Passwörter verrät. Und trotzdem konnten beide von diesen Leuten so eingewickelt werden, dass sie um ein Haar einen großen Fehler gemacht hätten. Beide haben gesagt, ihnen wurde so Angst um ihre Daten und Fotos gemacht, dass sie regelrecht panisch wurden.

Worauf ich eigentlich hinaus will: mich rührt das sehr. Irgendwie sagt dieses „Reinfallen“ auf diese kriminellen Leute etwas ganz ganz Positives über diejenigen aus, finde ich. Sie sind einfach zu nett, um zu glauben, dass es so böse Leute gibt!
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Es ist die Weite – Sylt im Oktober

Moin Welt.

Wie immer, waren wir eine Woche im Oktober auf Sylt. Heute mal nur ein paar Bilder ohne viele Worte dazu.

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Bis die Tage

die fraumasulzke

 

Erlesen: „Um es kurz zu machen“ von Meike Winnemuth

Liebe Frau Winnemuth (oder darf ich Meike sagen? Ich würde Dich ja so einschätzen, dass es ok ist),

normalerweise fange ich meine Posts ja immer mit „Moin Welt“ an – die darf auch gerne mitlesen, die Welt, aber heute möchte ich endlich mal loswerden, was ich Dir schon immer mal sagen wollte.

In meinem letzten Post zum Thema Lesen habe ich ja schon geschrieben, dass ich an chronischen Buchmangel leide und jetzt die Tage war es mal wieder soweit. Und da flattert mir doch tatsächlich Dein Buch als Rezensionsexemplar ins Haus. HACH! Was für eine Freude!

Eigentlich kennen wir uns nämlich schon ganz lange, obwohl Du das möglicherweise wahrscheinlich gar nicht weisst. Als Du nämlich in den 90ern bei der „amica“ Redakteurin warst – und ich als kleine Studentin genau in dem Verlag gejobbt habe – hatte ich natürlich deshalb immer die neuste Ausgabe dieser Zeitschrift und schon damals waren die Kolummnen und Artikel ein Highlight! Unvergessen, wie Du über den Besuch beim Schönheitschirurgen geschrieben hast. Oder die Kolumnen zusammen mit dem Typen da (weiß gar nicht mehr, wie der bloß hieß) – einmal aus Deiner weiblichen Sicht und zum selben Thema von ihm. Der Swingerclub! Das war echt großartig. Und dann hast Du auch noch in derselben Muckibude trainiert wie ich! Ich saß also auf dem Fahrrad hinter Dir, habe mich ständig gefragt „Ist sie das? Natürlich ist sie das“ und wie ich um Himmelswillen was absolut lässigcoolesgeistreiches sagen könnte, damit ich Dich kennenlernen kann. Hab mich natürlich nie getraut – nur aus der Ferne strampelnderweise angehimmelt.
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Komplimente

Gestern habe ich von meiner Freundin Meike ein ganz tolles Kompliment bezüglich meines Blogs bekommen – sie meinte nämlich, es wäre sehr authentisch, was ich hier so schreibe und daß ständig irgendwo steht, dass ich mich über alle möglichen Sachen freue. Das hat mich schonwieder gefreut ;o) (war mir gar nicht so aufgefallen).

Das war nämlich auch nicht immer so (mit dem sich-freuen-können) und ich finde auch nicht, dass es einfach ist, sondern ein langer Entwicklungsprozess im manchmal so langweiligen und traurigen Erwachsensein, Momente zu finden, die es erträglicher machen. Das Bloggen hilft da durchaus, den Blick für diese Dinge zu trainieren. Und ich freu mich umso mehr, weil Meike nämlich ein ganz alter Hase beim Bloggen ist und quasi meine allererste Internet-Bekanntschaft – auch schonwieder fast 20 Jahre her meine Liebe…;o)

Früher habe ich das nie so recht glauben können, wenn mir jemand mal was Nettes gesagt hat – wenn man sich selbst nicht wertschätzt, kann man das von anderen eben auch nicht annehmen. Mittlerweile finde ich das toll und dieser Blog ist ein steter Quell von Wertschätzung, und ich freue (!) mich über die Reaktionen und Komplimente, die ich bekomme. DANKESCHÖN dafür! Und als Kompliment zurück: Ihr seid auch tolle, nette Leser und Kommentierer!

Mittlerweile kenne ich auch jemanden, der mein großes Vorbild in Sachen Wertschätzung ist und versuche selbst, etwas wertschätzender durch die Welt zu gehen, z.B. beim Autofahren nicht mehr so zu schimpfen (auch wenn das keiner hören kann), sondern dem mit 70 inner- und außerorts über die Landstraße schleichenden Opa nicht die Krätze an den Hals zu wünschen…oder mich bei Call-Center-Mäusen zu entschuldigen, wenn sie meine Genervtheit über miesen Service und 2 Stunden Warteschleife aushalten müssen…naja, und so weiter.

Eigentlich wollte ich ja nur den Adventskalender von heute zeigen…;o) hier kommt er:

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Das sind Notfall-Flocken (bei fehlendem Schnee öffnen, hochwerfen und freuen) - finde ich voll die süße Idee

Das sind Notfall-Flocken (bei fehlendem Schnee öffnen, hochwerfen und freuen) – finde ich voll die süße Idee

Vielen Dank an Tina

Bis die Tage, Eure fraumasulzke

Ich doch ein kleiner Glückspilz

Neulich habe ich ja bei Yvonne von lovelyforliving einen Gutschein von mydays gewonnen in Höhe von 50 EUR! Nachdem ich ja ernsthaft über einen Jodel-Workshop nachgedacht habe, habe ich mich dann doch für einen (vernünftigen) Fotokurs entschieden, den ich auch schon gebucht habe, er findet im Januar statt und ich werde natürlich brühwarm darüber berichten.

Und dann habe ich NOCHMAL was gewonnen. Nämlich diese entzückenden Zahlenmarken für Adventskalender von der feinen billetterie über den Blog sweetpie von Nadine, die ein klassischer Fall von „total schön, aber eigentlich braucht man’s nicht“ .(also die Marken, nicht die Nadine ;o)). Um diese Marken bin ich auch schon oft genug herumgeschlichen und habe überlegt, wofür ich sie BRAUCHEN könnte. Deshalb freue ich mich mindestens genauso über die Marken wie über den Gutschein und möchte mich hiermit nochmal bei beiden ganz herzlich bedanken!

Leider schaffe ich es dieses Jahr wohl nicht mehr, die Zahlen für einen Adventskalender zu verwenden, aber nächstes Jahr ganz bestimmt.

Ich wünsche Euch einen bezaubernden Tag

liebe Grüße Merle

Singen macht glücklich

Neulich Abend, während der Chorprobe, gab es so einen bestimmten, relativ seltenen Moment, wo ich gedacht habe, ja, diese ganzen Studien, von denen man immer wieder liest, dass Singen so gesund ist und so weiter, die haben Recht.

Die Arbeit an einem neuen Stück beginnt ja erst einmal in den Registern (also Stimmlagen, d.h. die Bass-Stimmen üben Ihre Linie, die Tenöre, die Alte und die Soprane einzeln). Dann werden zwei oder mehr Stimmen zusammengeführt und immer weiter gefeilt an der Intonation oder am Text oder am Atmen oder an was auch immer – unser Dirigent ist da recht detailversessen…Irgendwann dürfen wir dann mal alle zusammen singen, anfangs meist nur ein paar Takte, weil irgendwer den Einsatz verpennt hat…falsch singt oder statt englisch “th“ ein zu deutsches „ssss“…

Aber irgendwann gibt es dann diesen magischen Moment – wenn einfach alles stimmt: Alle Stimmen singen ihre Linie, aber trotzdem fügt sich das Ganze zu einem harmonischen Ganzen, der Rhythmus stimmt und die Crescendi und Descrescendi klappen, man sieht in das konzentrierte Gesicht vom Dirigenten und er muss nur mit der Augenbraue zucken und 40 Leute reagieren…das ist magisch. Das ist MUSIK! Und wenn man da selbst dran beteiligt ist, dann ist das Glückshormon pur.

Und dann sind – zumindest für den Moment erstmal alle Sorgen und aller Stress weg – und die Konzentration auf die Musik macht den Kopf einfach frei.

Also ich kann nur jedem empfehlen: Singen!

Hier habe ich einen interessanten Artikel dazu gesehen Klick

Ich wünsche Euch ein entspanntes Wochenende,

beste Grüße

fraumasulzke

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