Schlagwort: Meer

Es ist die Weite – Sylt im Oktober

Moin Welt.

Wie immer, waren wir eine Woche im Oktober auf Sylt. Heute mal nur ein paar Bilder ohne viele Worte dazu.

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Bis die Tage

die fraumasulzke

 

DIY Blumenampel-Makramee

Moin Welt.

Da bin ich wieder: frisch durchgepustet von unserem Herbsturlaub an der Nordsee. Ich liebe liebeliebeliebe die Nordsee einfach und am meisten liebe ich sie, glaube ich, im Herbst. Wir waren dieses Jahr vergleichsweise spät auf Sylt und man hat das doch deutlich gemerkt – in den Restaurants bekam man ohne Reservierung einen Platz und auch am Strand war es viel leerer als sonst. Und meine Güte, was hatten wir für ein Wetter-Glück. Sogar ohne Jacke konnte man noch im windgeschützten Strandkorb sitzen.

Ich habe ja ein Faible für schöne Formen und kaufe mir manchmal Anchovispaste oder ähnlichen Blödsinn nur weil ich das Glas so schön finde (ich sag nur Orangina!). So nun dieses Jahr – gottseidank kein Anchovis – aber ein Sylter Mineralwasser, dessen Flaschenform mich angesprochen hat. Was nun damit machen?

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Bretagne: Natur pur auf der Insel Ouessant

Moin Welt,

gerade letzte Woche habe ich gemerkt, dass der letzte Rest von Urlaubsfeeling weg ist. Umso dringender wird es Zeit, die schöne Zeit nochmal Revue passieren zu lassen und Euch von unserem wunderschönen Tagesausflug auf die Insel Ouessant vor der bretonischen Küste zu berichten.

Vor der zerklüfteten Westküste Frankreichs gibt es unzählige Inseln und Inselchen, viele unbewohnt und auch einige größere, dazu gehört auch Ouessant, die man per Fähre in einer ungefähr 1-stündigen Überfahrt erreichen kann. Die Insel hat eine Fläche von ca. 16 Quadratkilometern und bietet damit ideale Bedingungen, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden.


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Warum man an Leuchttürmen in der Bretagne nicht vorbei kommt

Moin Welt.

Ihr kennt bestimmt dieses berühmte Foto von dem Leuchtturm, der mitten im Meer steht und an dem sich rechts und links die RIESENwellen brechen? Das ist der Phare du four und auch wenn wir zum Glück auch keine Stürme während unseres Urlaubs erlebten, haben wir doch eine Idee bekommen, warum die Leuchttürme in der Bretagne allgegenwärtig sind und als Wahrzeichen des Landstrichs Finistère gelten. (Finistere leitet sich übrigens ab von Finis Terrae, lateinisch für Ende der Welt. Wenn man bedenkt, dass das nächste Land in Richtung Westen Amerika ist, verständlich oder?)

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Die bretonische Küste gilt nämlich (auch heute noch) mit ihren unzähligen Inseln, Felsklippen und unberechenbaren Meeresströmungen für die Schifffahrt als eine der gefährlichsten der Welt und ich habe jedes Mal, wenn ich auf das Meer geblickt habe – egal an welchem Punkt der Küste ich gerade war – , mindestens 3 Leuchttürme gesehen – mal direkt an der Küste, mal weit draussen im Meer (diese werden übrigens als „Enfers“ bezeichnet wurden, was soviel wie „Hölle“ bedeutet. Wenn man bedenkt, dass früher auf jedem Leuchtturm ein Leuchtturmwärter nötig war, kann man das durchaus nachvollziehen…Im Winter muss das furchtbar gewesen sein).

Das ist zwar nicht im Winter, aber neblig ist es hier trotzdem oft

Das ist zwar nicht im Winter, aber neblig ist es hier trotzdem oft

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Fahrradfahren auf Pellworm

Moin Welt.

Wenn man an die Nordsee denkt, hat man ja gern mal tosende Sturmfluten, eiskalte Winde und turmhohe Wellen im Sinn. Peitschende Sandkörner in den tränenden Augen.

Ich LIEBE das.

Aber sie kann auch GANZ anders. So geschehen letztes Wochende, als ich von Nordstrand aus einen Ausflug nach Pellworm machte. Bisschen skeptisch war ich ja schon, weil Pellworm nämlich quasi in Sichtweise von Hallig Hooge ist und die fand ich…nun ja…hauptsächlich irgendwie leer. Kann man hier nachlesen.
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Bring mir was mit, das nichts kostet: Zypern und Sylt

Von A.´s und meiner Tradition, uns aus dem Urlaub etwas mitzubringen, das nichts kostet, habe ich Euch ja schon erzählt.

Dieses Mal waren es von mir Muschelkerzen:

IMG_1377Dafür habe ich in stundenlangen Strandspaziergängen die schönsten, größten Muscheln, die ich finden konnte, aufgesammelt, verglichen, verworfen und mich für diese drei Exemplare entschieden.

Dann habe ich aus Teelichtern das Wachs-Innendings rausgepult und im Wasserbad erwärmt, bis es weich war und in die Muscheln reingeknetet (ohne Heißklebepistole ;o)). Wenn man jetzt ganz streng ist, dann haben die Teelichter natürlich etwas gekostet. Aber das sind wir jetzt mal nicht (streng).

A. hat mir dieses Mal eine Auswahl von Land- und Meeresschnecken und einen von Wind von Meer glatt geschliffenen Stein mitgebracht:

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Zu schön, oder?

Beste Grüße

Romika Masulzke

Mehr Meer

Das Meer ist keine Landschaft – es ist das Erlebnis der Ewigkeit

(Thomas Mann)

IMG_1162 IMG_1190 IMG_1204 IMG_1212 IMG_1250 IMG_1251 IMG_1255Ausnahmsweise heute mal ohne viele Worte…

die ins Meer verliebte Frau Masulzke

Sylt my love

Am Strande

Vorüber die Flut

Noch braust es fern.

Wild Wasser und oben

Stern an Stern.

Wer sah es wohl,

o selig Land,

wie dich die Welle

überwand.

Noch braust es fern.

Der Nachtwind bringt

Erinnerung und eine Welle

verlief im Sand

Rainer Maria Rilke

Moin Euch allen.

Nun sitz ich doch wieder an der Kiste. Das liegt daran, dass es hier an der Nordsee GIESST wie aus Eimern. Aber da ich ja ein Küstenmädel bin und das Meer sowieso selten genug vor der Haustür habe, bin ich eben trotzdem los an den Strand – mit dem Ergebnis, daß ich nach 20 Minuten umkehren musste, weil ich bis auf die Unterwäsche naß war und die Flut irgendwie ziemlich hoch…Egal, ich genieße trotzdem jede Minute. Ich bin ja auch ein zwanghafter Muschelsucher und Steinefinder (kann man ja nie genug haben – ich seh schon das Augenrollen von Herrn M.). Das kann ich stun-den-lang machen. Immer mit dem Blick nach unten am Strand entlang, zwischendurch mal hochgucken und vor mich hingrinsen vor lauter Glück, am Meer zu sein.

Gestern, während der langen Autofahrt, habe ich die ganze Zeit darüber nachgedacht, warum ich es eigentlich im Norden so schön finde…Bis Hamburg habe ich fast die ganze Zeit geschlafen…Westerwald? Gähn. Kassel…Göttingen…Hannover…Roswithastadt Bad Gandersheim (warum heisst die eigentlich Roswithastadt???) – mir doch egal…

Und dann wird die Gegend langsam flacher…der Horizont rückt nach hinten und der Himmel wird weiter – und in gleichem Maße geht mir das Herz auf. Man sieht eine Menge Schafe

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und auf den Feldern keine Krähen mehr, sondern Möwen. Und dann weiß ich, gleich sehe ich das Meer – und jedesmal, wirklich jedesmal – hab ich richtig Herzklopfen, bis ich es wirklich sehe. Und dann kommt das Beste: aussteigen und TIEF einatmen, das Salz in der Luft riechen und sich vom Wind richtig die Frisur und die Seele durchpusten lassen.

Blick aus dem Autofenster hinaus (vom Autozug aus) auf das Meer

Blick aus dem Autofenster hinaus (vom Autozug aus) auf das Meer

Und dann das Meer. Diese Weite, diese WEITE!!! Und das Rauschen der Wellen. Das macht mich einfach glücklich. Mehr brauch ich gar nicht.

Ok, Fischbrötchen mit Brathering ab und zu sind auch nett ;o)

Bis die Tage

Frau Masulzke

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