Schlagwort: Sylt

Es ist die Weite – Sylt im Oktober

Moin Welt.

Wie immer, waren wir eine Woche im Oktober auf Sylt. Heute mal nur ein paar Bilder ohne viele Worte dazu.

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Bis die Tage

die fraumasulzke

 

DIY Blumenampel-Makramee

Moin Welt.

Da bin ich wieder: frisch durchgepustet von unserem Herbsturlaub an der Nordsee. Ich liebe liebeliebeliebe die Nordsee einfach und am meisten liebe ich sie, glaube ich, im Herbst. Wir waren dieses Jahr vergleichsweise spät auf Sylt und man hat das doch deutlich gemerkt – in den Restaurants bekam man ohne Reservierung einen Platz und auch am Strand war es viel leerer als sonst. Und meine Güte, was hatten wir für ein Wetter-Glück. Sogar ohne Jacke konnte man noch im windgeschützten Strandkorb sitzen.

Ich habe ja ein Faible für schöne Formen und kaufe mir manchmal Anchovispaste oder ähnlichen Blödsinn nur weil ich das Glas so schön finde (ich sag nur Orangina!). So nun dieses Jahr – gottseidank kein Anchovis – aber ein Sylter Mineralwasser, dessen Flaschenform mich angesprochen hat. Was nun damit machen?

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Goldener Oktober – Rückblick

Moin Welt.

Ich bin normalerweise eigentlich nicht so der Typ, der sich darüber wundert, wo nur die Zeit hingerast ist…aber dieser Oktober, meine Güte, der war wirklich schnell rum…

Meine Highlights waren die Geburtstagsparty von Herrn Masulze – der letzte Tag, an dem wir alle zusammen den ganzen Tag draußen gesessen haben und tausende von Kranichen über unser Haus flogen…

Dann natürlich die Buchmesse. Warum war ich da vorher nie? Das war so inspirierend…und nicht zuletzt haben sich auch für den Blog daraus jetzt so tolle neue Sachen ergeben…

Unser Urlaub auf Sylt. Der hat jetzt schon fast Tradition im Herbst und ist Kraft tanken pur. Ich liebe das Meer so sehr und speziell die Nordsee.

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Jahresrückblick Teil II

Im Sommer natürlich Schweden. Hach, das war so schön und ruhig. Und schlimmeres Wetter hatten wir wie noch nie vorher im Sommer glaube ich. Trotzdem ist Schweden ein Traum und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal da.

UrlaubSchweden_2014-08-28_1442_1040353UrlaubSchweden_2014-08-27_1607_1040326Und im Herbst natürlich die Nordsee, Sylt – wieder total verregnet, aber SO schön…

UrlaubSylt_2014-10-21_1110_1001270UrlaubSylt_2014-10-20_0857_1001211Nächstes Jahr haben wir natürlich auch schon einiges geplant: Da wir es in Antwerpen so schön hatten, wollen wir dieses Jahr (also 2015) in der gleichen Besetzung nach Hamburg fahren. Da bin ich ja schon echt gespannt drauf: meine Heimatstadt als Tourist erleben…

Im Sommer werden wir auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person mal wieder in die Berge fahren (müssen). Sorry Herr M., aber ich liebe einfach das Meer MEHR.

Das werden wir dann im Herbst haben, wieder auf Sylt und diesmal hoffentlich nicht ganz so nass von oben…

Ganzschön viele tolle Pläne, von denen man bestimmt viel berichten kann…

Beste Grüße

fraumasulzke

Sylt, einmal und immer wieder?

Einmal muss ich noch was zu Sylt loswerden und dann lass ich Euch damit in Ruhe. Eigentich wollte ich Euch ein spezielles Kinderbuch zeigen, das ich sehr mag, aber für ein Foto ist es schon zu dunkel (Winterzeit sei Dank!). Mach ich dann die nächsten Tage – wenn Ihr es noch solange aushalten könnt…;o)

Bei Sylt scheiden sich ja die Geister. Einerseits haben die meisten Norddeutschen irgendwelche Kindheitserinnerungen an Klassenreisen oder Jugendreisen nach Sylt – in der Tat habe ich vor etlichen Jahren in einem kirchlichen Erholungsheim in Kampen (ja in DEM Kampen) Urlaub gemacht (das mittlerweile bestimmt für etliche Milliönchen den Besitzer gewechselt hat…)– andererseits hört und liest man von exorbitanten Preisen und abwechselnd champagner- und austernschlürfenden bulimischen und gebotoxten Bankiersgattinnen…und ehrlich gesagt sieht man die auch auf Sylt.

ABER! Sylt hat immer noch eine andere Seite. Nämlich: Friesische Dörfer mit Reetdachhäusern. Eine unfassbar schöne Natur (wie z.B. der Lister Ellenbogen…das Morsumer Kliff…).

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Blick aus unserem Appartement, da geht einem doch das Herz auf, oder?

Blick aus unserem Appartement, da geht einem doch das Herz auf, oder?

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Eine gewaltig brüllende Nordsee mit Riesenwellen – auf der Westseite – gleichzeitig eine liebliche Wattenmeerlandschaft mit Muscheln ohne Zahl, Seevögeln und seltenen Pflanzen – auf der Ostseite. Dazwischen Dünen in allen Farbtönen (und im Spätsommer sicher wunderschön mit der lila blühenden Heide).

Einer der wenigen sonnigen Momente in diesem Jahr...

Einer der wenigen sonnigen Momente in diesem Jahr…

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Kaputt-Butt

Kaputt-Butt

Wir haben in unserer Urlaubswoche neben unseren obligatorischen Strandspaziergängen Ausflüge zum Morsumer Kliff gemacht, waren auf der Hallig Hooge und haben die Sauna im 5-Sterne-Hotel Arosa in List besucht. Letztere ist kein Muss. Natürlich ist es nett, einen superschönen Kuschelbademantel nebst Badelaken gestellt zu bekomen. Und Obst und Wasser frei. Trotzdem ist der Preis von 59 EUR für einen vierstündigen Aufenthalt m.E. nicht gerechtfertigt. Zumal ich mir an den echt blöd aufgehängten Regalen wirklich böse den Kopf gestoßen habe auf meine Beschwerde hin von einem Hotel dieser Preislage etwas mehr erwartet hätte als „Wir schauen mal, ob wir mit den Regalen was machen können“.

Ich glaube, im Sommer ist Sylt mir zu voll, aber im Herbst liebe ich es. Allein schon der Wind und das Meer tun einfach unglaublich gut.

IMG_1136Und so feines Fischbrötchen mit Brathering schmeckt sowieso viel besser als ne olle Auster (wobei ich das, ehrlich gesagt, noch nie probiert habe ;o))

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Wie ist Hallig Hooge denn so? Leer!

Da sich die Nordsee dieses Jahr mal von der rauheren Seite zeigte und man ja nicht ununterbrochen Austern und Champagner schlürfen kann (kleiner Scherz…), haben wir neulich von Sylt aus einen Ausflug nach Hallig Hooge gemacht.

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Unglaublich, aber wahr – ich war noch nie in meinem Leben auf einer Hallig. Natürlich habe ich mit meiner Schulklasse damals – wie wohl alle Hamburger Schulklassen – eine Klassenreise nach Puan Klent gemacht, aber wir sind von da aus nur bis Amrum gekommen. Hallig Hooge ist sozusagen noch eine Station weiter.

Nach den 2 Tagen Sturm war die Nordsee schon ziemlich wellig, aber wenigstens fuhren die Schiffe wieder und nach 1,5 Stunden ist man dann da. Wenn man vom Schiff aus guckt, sieht es so aus, als wenn die einzelnen Warften jede für sich eine kleine Insel ist – was ja im Prinzip auch so ist.

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Der Unterschied zwischen einer Hallig und einer Insel ist ja quasi, daß die Insel einen Deich außen rum hat und auf der Hallig die Häuser auf Hügeln (=Warften) stehen. Ich hatte mir das ganze irgendwie viel kleiner und dichter beieinander vorgestellt. Die Hallig an sich ist eigentlich eine riesige Wiese. Die Warften liegen sehr weit auseinander – ok, Hooge ist auch die zweitgrößte der Halligen und wenn man mal zwischendurch ganz dringend wohin muss, hat man ein Problem, weil die Sicht gefühlt 10 km beträgt.

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Die Menge der Tagestouristen (hielt sich Ende Oktober sowieso in Grenzen) verlief sich relativ schnell und man sah nur noch weitem die Outdoorjacken leuchten. Ohne Worte fand ich allerdings eine Horde Senioren aus Oberbayern, die in die entzückende Friesenstube einfielen, in der wir friedlich unser Labskaus löffelten, und zwar mit den Worten „Grüß Gott“ . Nächstes Jahr, wenn ich in den Urlaub nach Bayern muss, werde ich mich rächen und überall mit „Moin“ grüssen!

Ansonsten kann man auf den Halligen sehr gut Schafen beim Kauen und Kühen beim Spazierengehen zusehen,

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diverse Seevögel beobachten (Wildgänse, die beim Start gen Süden 2 m laut krächzend über einen hinwegfliegen), Labskaus essen und Pharisäer trinken und über die Marschwiesen spazieren. Nach 2,5 Stunden holt einen das Schiff wieder ab und für meinen Geschmack hat das auch gereicht. Ich laufe eben lieber am Strand entlang. Fazit: Interessant, es mal gesehen zu haben, aber nix zum Urlaubmachen.

P.S. Die Rückfahrt war ziemlich lustig, es gab hohe Wellen und die Hälfte der Oberbayern hielt sich gelbgrün eine Tüte vors Gesicht…Strafe muss wohl sein ;o)

Früh übt sich, was ein richtiger Seebär werden will...

Früh übt sich, was ein richtiger Seebär werden will…

Mehr Meer

Das Meer ist keine Landschaft – es ist das Erlebnis der Ewigkeit

(Thomas Mann)

IMG_1162 IMG_1190 IMG_1204 IMG_1212 IMG_1250 IMG_1251 IMG_1255Ausnahmsweise heute mal ohne viele Worte…

die ins Meer verliebte Frau Masulzke

Sylt my love

Am Strande

Vorüber die Flut

Noch braust es fern.

Wild Wasser und oben

Stern an Stern.

Wer sah es wohl,

o selig Land,

wie dich die Welle

überwand.

Noch braust es fern.

Der Nachtwind bringt

Erinnerung und eine Welle

verlief im Sand

Rainer Maria Rilke

Moin Euch allen.

Nun sitz ich doch wieder an der Kiste. Das liegt daran, dass es hier an der Nordsee GIESST wie aus Eimern. Aber da ich ja ein Küstenmädel bin und das Meer sowieso selten genug vor der Haustür habe, bin ich eben trotzdem los an den Strand – mit dem Ergebnis, daß ich nach 20 Minuten umkehren musste, weil ich bis auf die Unterwäsche naß war und die Flut irgendwie ziemlich hoch…Egal, ich genieße trotzdem jede Minute. Ich bin ja auch ein zwanghafter Muschelsucher und Steinefinder (kann man ja nie genug haben – ich seh schon das Augenrollen von Herrn M.). Das kann ich stun-den-lang machen. Immer mit dem Blick nach unten am Strand entlang, zwischendurch mal hochgucken und vor mich hingrinsen vor lauter Glück, am Meer zu sein.

Gestern, während der langen Autofahrt, habe ich die ganze Zeit darüber nachgedacht, warum ich es eigentlich im Norden so schön finde…Bis Hamburg habe ich fast die ganze Zeit geschlafen…Westerwald? Gähn. Kassel…Göttingen…Hannover…Roswithastadt Bad Gandersheim (warum heisst die eigentlich Roswithastadt???) – mir doch egal…

Und dann wird die Gegend langsam flacher…der Horizont rückt nach hinten und der Himmel wird weiter – und in gleichem Maße geht mir das Herz auf. Man sieht eine Menge Schafe

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und auf den Feldern keine Krähen mehr, sondern Möwen. Und dann weiß ich, gleich sehe ich das Meer – und jedesmal, wirklich jedesmal – hab ich richtig Herzklopfen, bis ich es wirklich sehe. Und dann kommt das Beste: aussteigen und TIEF einatmen, das Salz in der Luft riechen und sich vom Wind richtig die Frisur und die Seele durchpusten lassen.

Blick aus dem Autofenster hinaus (vom Autozug aus) auf das Meer

Blick aus dem Autofenster hinaus (vom Autozug aus) auf das Meer

Und dann das Meer. Diese Weite, diese WEITE!!! Und das Rauschen der Wellen. Das macht mich einfach glücklich. Mehr brauch ich gar nicht.

Ok, Fischbrötchen mit Brathering ab und zu sind auch nett ;o)

Bis die Tage

Frau Masulzke

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